Trödel und mehr  Was man über den Wiesmoorer Kult-Flohmarkt wissen sollte

| | 28.07.2024 09:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Im vergangenen Jahr verzeichnete der Flohmarkt am Jannburger Weg einen Besucher-Rekord. Foto: Hagedorn
Im vergangenen Jahr verzeichnete der Flohmarkt am Jannburger Weg einen Besucher-Rekord. Foto: Hagedorn
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Am Sonntag, 11. August 2024, startet wieder der beliebte Kult-Flohmarkt am Jannburger Weg in Wiesmoor. Wegen der wachsenden Beliebtheit gibt es für Käufer und Verkäufer einiges zu beachten.

Wiesmoor - Knapp 10.000 Gäste schätzten die Veranstalter im vergangenen Jahr nach einer dreijährigen Corona-Pause beim Kult-Flohmarkt am Jannburger Weg in Wiesmoor. Ein absoluter Rekord, der auch die Organisatoren fassungslos machte. „Ich habe ja schon viel gesehen und auch mit einigem gerechnet – aber weiß Gott nicht mit dem Ansturm, den wir hatten“, hatte Ewald Hagedorn vor einem Jahr erklärt. Mit rund 40 ehrenamtlichen Helfern stellt er den Markt auf die Beine – mit zunehmendem Erfolg: Nach der Pause hatte sich die Besucherzahl gegenüber dem letzten Trödelmarkt im Jahr 2019 glatt verdoppelt. Jetzt steht der nächste Flohmarkt am Jannburger Weg bevor. Hier die Infos der Organisatoren für eine unbeschwerte Schnäppchenjagd.

Termin und Infos

Am Sonntag, 11. August 2024, kehrt der Trödel an den Jannburger Weg zurück. Die Straße wird dann von der Bundesstraße 436 bis zum Gewerbegebiet Am Dobben für den Verkehr gesperrt und zur Bummelmeile. Seit 2019 gehört auch die Straße Am Dobben im Gewerbegebiet zum Flohmarkt. Offiziell geöffnet ist der Markt in der Zeit von 9 bis 18 Uhr. „Oft kommen die ersten Schnäppchenjäger aber schon früher“, sagt Hagedorn. Zu den Ständen mit Kinderkleidung, Spielzeug, Porzellan, Gläsern, Büchern und zahlreichen anderen gebrauchten Dingen sorgen die Dorfgemeinschaft Wiesederfehn, die Anwohner und die örtliche Feuerwehr dafür, dass die Schnäppchenjäger auch etwas zu essen und zu trinken bekommen: von Kaffee und Kuchen bis Bier und Bratwurst. Toilettenhäuschen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Was müssen Käufer und Verkäufer beachten?

„Was die Leute bei uns lieben, ist, dass es keine professionellen Händler gibt. Dass es alles Privatleute sind, die hier Dinge aus ihrem eigenen Zuhause verkaufen“, sagt Ewald Hagedorn. Die Verkäufer kämen sogar aus Lüneburg, Bremen und Oldenburg, um ihre Dachbodenfunde und nicht mehr Benötigtes in Wiesmoor anzubieten. Gewerbliche Verkäufer bekommen von Hagedorn von vornherein eine Absage. Wer etwas anbieten möchte, meldet sich bei Ewald Hagedorn unter der Telefonnummer 04944/1721. Es gibt genügend Platz. Deshalb können auch Kurzentschlossene ihren Stand gegen eine geringe Standgebühr aufbauen und sich ab 6 Uhr morgens eine Fläche suchen. Etwa 2,5 Kilometer lang ist die Trödelmeile in Wiesmoor. In der Straße Am Dobben können die Autos der Anbieter an den Ständen stehen. Das ist am Jannburger Weg nicht möglich.

Parken und Bummeln

Nach den Verkehrsbehinderungen durch den großen Besucheransturm im vergangenen Jahr und einer Reihe von Parkverstößen wollen die Ordnungskräfte in diesem Jahr härter durchgreifen. „Das Parken auf dem Fuß- und Radweg wird in diesem Jahr streng geahndet“, wurde Hagedorn in den Gesprächen mit den Verantwortlichen angedeutet. „Es ist deshalb wichtig, dass sich die Besucher an die verfügbaren Parkplätze halten“, so der Organisator. Ist der Parkplatz auf der Wiese direkt am Flohmarkteingang voll, können der Kundenparkplatz am Combi-Verbrauchermarkt (Entfernung 300 Meter oder vier Gehminuten), der Kundenparkplatz des Zimmermann Sonderpostenmarkts (Entfernung 400 Meter oder sechs Gehminuten) oder der Kundenparkplatz des Kaufhauses Behrends (Entfernung 750 Meter oder zehn Gehminuten) genutzt werden. Wer gut zu Fuß ist, kann auch auf dem Marktplatz parken (Entfernung 1,2 Kilometer oder 17 Gehminuten).

So fing alles an

Eher klein, mit etwa 30 Ständen, hatte der Flohmarkt 2009 gestartet. In den Folgejahren verzeichnete er rasch einen kräftigen Zuwachs an Verkäufern und Besuchern. Zehn Jahre später, bei der letzten Auflage vor der langen Corona-Pause, waren es schon annähernd 400 Stände, an denen um die 5000 Besucher Ausschau nach Schnäppchen hielten, feilschten oder nur entlangbummelten.

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