Delmenhorst  14-Jährige nach Blitzeinschlag in Delmenhorst gestorben

Lars Pingel
|
Von Lars Pingel
| 29.07.2024 09:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hatte die durch einen Blitzeinschlag Verletzten am 21. Juli unweit des Rodelbergs in den Graftanlagen in Delmenhorst versorgt. Foto: Gerrit Schröder/Nonstopnews
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hatte die durch einen Blitzeinschlag Verletzten am 21. Juli unweit des Rodelbergs in den Graftanlagen in Delmenhorst versorgt. Foto: Gerrit Schröder/Nonstopnews
Artikel teilen:

Eine Woche nach dem verheerenden Blitzeinschlag in Delmenhorst: Ein 14-jähriges Mädchen erlag seinen schweren Verletzungen.

Eine Woche nachdem bei einem Blitzeinschlag in eine Eiche in den Graftanlagen in Delmenhorst acht Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden waren, ist eines der Opfer gestorben. Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch berichtete am Montagmorgen, dass das behandelnde Krankenhaus mitgeteilt habe, dass die lebensgefährlich verletzte 14-Jährige gestorben ist. Sie gehörte zu einer Familie, die am 21. Juli unter zwei Eichen Schutz vor starkem Regen gesucht hatte, dann war das Gewitter aufgezogen und ein Blitz in einen der Bäume eingeschlagen.

Zum Gesundheitszustand eines fünfjährigen Jungen, der wie seine Schwester reanimiert werden musste, und mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden war, machte die Polizei keine Angaben. Die anderen Familienmitglieder befanden sich nicht in Lebensgefahr. Die schwer verletzte Mutter und eine ebenfalls als schwer verletzt eingestufte Neunjährige befanden sich laut Polizei bereits am Montag nach dem Unglück auf dem Weg der Besserung und sollten die Krankenhäuser zeitnah verlassen können.

Ein zwölfjähriger Junge war bereits am Tag nach dem Blitzeinschlag aus dem Krankhaus entlassen worden. Die zweijährige Tochter war lediglich zur Überwachung im Krankenhaus. Dem 40-jährigen Vater und einem 31-jährigen Verwandten war die Heimkehr nach Hause bereits am Tag des Unfalls möglich gewesen.

Ähnliche Artikel