Einiges anders im nächsten Jahr Das sind die Änderungen für den nächsten Ostfriesland-Cup
Die Organisatoren waren mit der Zuschauerresonanz in einigen Spielen nicht zufrieden. Daraus zogen sie Konsequenzen. In einem anderen Punkt gibt es auch Veränderungen, was das Heimrecht betrifft.
Ostfriesland - Der siebte Ostfriesland-Cup ist seit dem Wochenende Geschichte – die Planungen für den achten haben längst begonnen. Die Organisatoren Manfred Bloem und Ewald Adden schickten nun ihr Konzept für das Turnier 2025 an die Vereine und die Presse. Dabei wird es auch manche Anpassung geben. Grundsätzlich teilten die Organisatoren mit: „Der Ostfriesland Cup ist für die ostfriesischen Bezirks- und Ostfrieslandligisten mittlerweile neben Meisterschaft und Aufstieg zu einem weiteren Saisonziel geworden. Ebenso hat sich das Verfahren, mit 16 Teams, die sich für das Turnier über ihre Leistungen in ihren Ligen qualifizieren müssen, zu spielen, bewährt. Auch das Turnier 2025 werden wir wieder in diesem Modus spielen.“
Gestartet wird die nächste Auflage am Sonntag, 29. Juni 2025, auf der Sportanlage des TuS Pewsum. Der Titelverteidiger darf sich über das Eröffnungsspiel und Heimrecht freuen. In puncto Heimrecht gibt es auch einige Änderungen. So ist der Sonderstatus von GW Firrel künftig aufgehoben. Als Mitbegründer des Vorgängerturniers „Apollo-Cup“ hatte der Landesligist – bis auf manches Endspiel – immer Heimrecht. Auch Firrel wird künftig auswärts antreten müssen, wenn das Team als zweitgenannte Mannschaft ausgelost wird. Zudem gibt es kein automatisches Heimrecht mehr für das klassenniedrigere Team. Es wird so gespielt, wie ausgelost wird.
Anderer Auslosungsmodus
Auch beim Thema Auslosung wird es eine Änderung geben, wie Bloem schon während des diesjährigen Ostfriesland-Cups angekündigt hatte. Er war mit den Zuschauerzahlen in vielen Spielen nicht zufrieden und führte dies auch auf Paarungen zurück, die keinen Derbycharakter hatten und mitten in der Woche mit großem Fahraufwand verbunden waren. „Um die Fahrtwege zu den Turnierspielen sowohl für die Vereine als auch für die Zuschauer zu verkürzen, wird ab 2025 vom Veranstalter eine ,Gruppeneinteilung´ vorgenommen und zwar in die Gruppen ,Nord´, ,West´, ,Ost´ und ,Süd´.“
In jeder Auslosungs-Gruppe sind vier Mannschaften für zwei Achtelfinals. Die Gruppeneinteilung werde vom Veranstalter im Vorfeld anhand der qualifizierten Vereine vorgenommen. Bei der Einteilung der Gruppen spiele die Entfernung eine wichtige Rolle. Die Auslosung erfolgt am 3. Juni in Middels. Dann werden auch die Paarungen für das Viertel- und Halbfinale sowie das Heimrecht für das Endspiel ausgelost. Ab dem Viertelfinale wird ohne regionalen Bezug gelost – alle Paarungen sind dann möglich.
Das sind die genauen Termine
Die Achtelfinalspiele finden zwischen dem 29. Juni 2025 und 13. Juli 2025, die Viertelfinalspiele zwischen dem 15. Juli 2025 und 19. Juli 2025 und die Halbfinalspiele am 23. und 24. Juli statt. Das Endspiel ist für Sonntag, 27. Juli, geplant.
Für den Ostfriesland-Cup 2025 sind GW Firrel und Germania Leer als Landesligisten und TuS Pewsum als Titelverteidiger schon qualifiziert. Hinzu kommen die Plätze eins bis acht in der Bezirksliga und die ersten fünf Plätze der Ostfrieslandliga. Sollte Pewsum in der Bezirksliga unter die ersten Acht kommen, rückt der Neuntplatzierte nach.
Die genaue Höhe der Prämien wird erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, wie der Veranstalter mitteilte.