Ab Donnerstag Begegnungsstätte  Norder Marktpavillon wird eröffnet

Rebecca Kresse
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Von Rebecca Kresse
| 14.08.2024 08:08 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Lars Oldendorf, Gesine Agena, Frouwine Stoltmann, Monika Pfeifer und Jana Kremer vom Vorstand des Vereins Kulturbrennerei Doka sitzen im Marktpavillon, der am Donnerstag eröffnet werden soll. Foto: Rebecca Kresse
Lars Oldendorf, Gesine Agena, Frouwine Stoltmann, Monika Pfeifer und Jana Kremer vom Vorstand des Vereins Kulturbrennerei Doka sitzen im Marktpavillon, der am Donnerstag eröffnet werden soll. Foto: Rebecca Kresse
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Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne und viel Arbeit eröffnet der junge Verein Kulturbrennerei Doka den umgestalteten Marktpavillon in Norden. Geplant ist für den Auftakt viel „TamTam“.

Norden - Fertig ist die Begegnungsstätte im Norder Marktpavillon noch nicht. Diesen Anspruch hat der Verein Kulturbrennerei Doka aber auch gar nicht. Ihr Motto: „Perfektion ist langweilig“. Statt fertig zu sein, wollen sie einen lebendigen Treffpunkt mitten in der Stadt schaffen. Ein Ort an dem man Menschen begegnen kann, an dem man sich beteiligen kann, an dem man sich treffen kann. Trotzdem hat der Verein schon viel geschafft. Deshalb starten sie von Donnerstag bis Sonntag mit einem Eröffnungsprogramm mit viel „TamTam“, wie der Verein es nennt.

Zur Eröffnung werden im Pavillon Bilder von Nico Kemena aus dem Norder Jugendparlament, von Henry Bents und Lea Peters ausgestellt. Am Donnerstag, 15. August 2024, findet eine Vernissage statt, begleitet durch den DJ Phillip Kinski (Beats, LoFi). Am Freitag, 16. August werden Jana Kremer und Tina Schipper vom Vortand des Vereins Kulturbrennerei Doka Live-Musik machen, als DJs legen am Donnerstag Lennart Adam (Afrovibes) und DJ Kutter (Punk, Indie, Folk) auf. Am Donnerstag, 15. August, öffnet der Marktpavillon von 19 bis 23 Uhr, am Freitag, 16. August ab 19 Uhr. Am Sonnabend, 17. August lädt der Pavillon von zwölf bis 15 Uhr zu Café-Gemütlichkeit und am Sonntag von zwölf bis 15 Uhr zu einem Brunch ein. Es wird darum gebeten, Essen selbst mitzubringen. Am Montag ist das Café dann während der Marktzeit von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Begegnungsort für alle Norder

Diesem Programm sind in den vergangenen Wochen eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne und viel Arbeit vorausgegangen. Nachdem der Verein zunächst Politik und die Verwaltung von der Idee der gemeinwohlorientierte Kleingastronomie überzeugt hatte, wurde im Pavillon in viel ehrenamtlicher Arbeit kräftig angepackt – ermöglicht durch Spenden aus der Norder Bevölkerung. Es musste viel geputzt, eine Küche eingerichtet und eine Theke gebaut werden. Das Ziel des Vereins: Aus dem Marktpavillon einen Begegnungsort zu schaffen, der allen in Norden gleichermaßen gehört.

Dafür ist auch der ehemalige Norder Lars Oldendorf aus Hamburg nach Norden zurückgekommen. Der erfahrene Gastronom (betrieb jahrelang die Tipsy Baker Bar am Hamburger Stephansplatz) übernimmt den gastronomischen Part im Marktpavillon. Er ist inzwischen als Geschäftsführer Angestellter des Vereins.

Gemeinsam mit vielen Helfern hat er gerade einen neuen Tresen gebaut. Andere Vereinsmitglieder haben einen ganz besonderen Tisch besorgt – einen Tisch aus dem Vorstandszimmer der Doornkaat-Brennerei, den das Freilicht- und Heimatmuseum Haselünne - Emsland dem Verein überlassen hat.

Was die Vereinsmitglieder schon jetzt begeistert ist die Bereitschaft der Norder zu helfen, ob mit Geld, beim Streichen oder Putzen. „Es ist schon jetzt ein nettes Miteinander mit den Menschen, die hier vor Ort auf dem Marktplatz sind“, sagte Tina Schipper. Auch mit den Marktbeschickern und den Busfahrern seien sie schon ins Gespräch gekommen. Die positiven Kommentare, die Unterstützung sei sehr ermutigend.

Nach der Eröffnung, ab dem 22. August soll der Marktpavillon donnerstags und freitags von 17 bis 23 Uhr geöffnet sein, sonnabends von 9 bis 14 Uhr und von 17 bis 23 Uhr, sonntags von 12 bis 15 Uhr und montags von 9 bis 15 Uhr, außerdem ein Kioskverkauf bis 18 Uhr. Dann sollen auch Kooperationen, etwa mit der Westgaster Mühle, dem Jugendhaus, der Kunstschule, dem Jazzclub.

Einen Vorgeschmack hat der Verein Kulturbrennerei Doka mit einem sogenannten Soft-Opening zum Norder Weinfest bekommen. Obwohl vieles in dem denkmalgeschützten Gebäude mitten auf dem Markt noch eine Baustelle war, lief der Testbetrieb aber gut, bestätigte der Vorstand. Weitere Informationen zum Eröffnungswochenende gibt es auf Instagram @kulturbrennerei_doka und online unter www.kulturbrennerei-doka.de

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