4:0-Sieg gegen Lutten  TiMoNo glückt der Traumstart

Ulrich Hebig
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Von Ulrich Hebig
| 15.08.2024 16:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Jan-Henrik Koppelkamm freute sich über den Auftakt nach Maß. Archivfoto: Doden/Emden
Jan-Henrik Koppelkamm freute sich über den Auftakt nach Maß. Archivfoto: Doden/Emden
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Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel stürmten die Fußball-Oberliga-Frauen vom SV TiMoNo an die Tabellenspitze. Erst nach dem Wechsel wurde der Sieg deutlich.

Nortmoor - Die Zuschauer bekamen am Mittwochabend in Nortmoor eine Frauenfußball-Oberliga-Partie mit komplett unterschiedlichen Hälften geboten. Letztendlich gewann der SV TiMoNo mit 4:0 gegen den TuS Lutten. Es ist der zweite Liga-Sieg im zweiten Spiel.

Die Frauen des TuS lieferten eine starke erste Halbzeit ab und forderten die Gastgeberinnen enorm. Sie waren bissiger und sorgten bei ihren maßgeblich über die linke Seite vorgetragenen Angriffen, die meist in brandgefährliche Flanken mündeten, stets für Aufregung. Nichtsdestotrotz hatte TiMoNo die Mehrzahl an Gelegenheiten. Gleich zu Beginn der Begegnung konnte Liska Rehbock eine Flanke Stella Krulls nicht verarbeiten, der Ball versprang. Als ein langer Pass Kim Ammermanns unerklärlicherweise durch die Abwehrkette rutschte, war Rehbock zur Stelle und brachte den Ball zur Führung im kurzen Eck unter.

Spieldaten

TiMoNo: Warncke; Schlegel, Rehbock (70. Soons), Ammermann (83. Jetses), Eden, Kuper (70. Hebig), Siemens (77. Seeger), Feeken, Hasnik, Murra (46. Wallbaum), Krull.

Tore: 1:0 Rehbock (15.), 2:0 Siemens (61.), 3:0 Krull (66.), 4:0 Siemens (68.).

Warncke hält im Nachfassen

Die auffällige Sarah Geerken (TuS) pflügte in rasantem Tempo durchs gesamte Mittelfeld. Ihren wuchtigen Flachschuss aus größerer Distanz konnte SV-Torhüterin Nora Warncke erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Isabell Schlömers Fernschuss auf Luttener Seite blieb ohne Folgen, ebenso wie auf der anderen Seite Alina Murras Versuch, der zu zentral war.

Nach der Pause stellten die Gäste ihre Angriffsbemühungen komplett ein. Als Indiz soll die Tatsache gelten, dass die agile Geerken sich fortan auf der linken Außenverteidigerposition aufhielt. Kurz nach Wiederbeginn hatte Anneke Kuper, von der sich nach Wiederbeginn steigernden Rehbock in Szene gesetzt, freie Bahn, verzog allerdings. Nach einer Stunde nutzte Lea Siemens eine Flanke Rehbocks per Kopf ins lange Eck. Kurz darauf hatte Krull mit ihrem Linksschuss aus einem Gewühl heraus Erfolg. Den Schlusspunkt setzte Siemens nach Pass von Lina Wallbaum mit dem 4:0.

Angesprochen auf den denkwürdigen Verlauf der Partie merkte TiMoNos Verantwortlicher Jan-Henrik Koppelkamm süffisant an: „Spiele werden meist in der zweiten Hälfte entschieden.“ Darauf dass sich sein Team mit zwei Erfolgen zu Saisonbeginn eine gute Ausgangsposition erarbeitet hat, lässt sich aufbauen.

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