Tiere verendet  Fischsterben in der Jümme und verbundenen Gewässern

| 17.08.2024 12:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein toter Fisch schwimmt im Osterbekkanal in Hamburg. In der Jümme sind kürzlich ebenfalls Tiere verendet. Symbolfoto: Bodo Marks/dpa
Ein toter Fisch schwimmt im Osterbekkanal in Hamburg. In der Jümme sind kürzlich ebenfalls Tiere verendet. Symbolfoto: Bodo Marks/dpa
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In der Jümme und mit ihr verbundenen Gewässern sind Fische verendet. Der Angelfischerverband hat eine Vermutung, was der Grund dafür sein könnte.

Stickhausen - Es ist zu einem Fischsterben in der Jümme und mit ihr verbundenen Gewässern gekommen. Das teilt der Angelfischerverband im Landesfischereiverband Weser-Ems mit. Mitte der Woche sei es zu dem Unglück gekommen. „Am 15. August haben wir uns vor Ort ein Bild von der Situation gemacht. Allerdings ließ sich aufgrund des Tidegeschehens und der damit schwankenden Wasserstände nicht mehr ganz genau nachvollziehen, was in den Gewässern geschehen ist“, teilt der Verband mit.

„Wir haben direkt Messungen im Bereich Stickhausen vorgenommen und feststellen können, dass die Gewässer einen sehr niedrigen Sauerstoffgehalt haben“, wird weiter erläutert. Mit einem Wert von einem Milligramm pro Liter habe der Gehalt deutlich unter der normalen und erforderlichen Menge gelegen.

Vermutlich starke Regenfälle der Grund

„Vermutlich haben die lokal sehr starken Regenfälle vor allem am 13. August das Unglück ausgelöst. Dadurch ist sehr viel Wasser von den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen abgeflossen und wurde durch die Schöpfwerke in das Hauptgewässer gepumpt“, schreibt der Verein. Von dem Fischsterben seien diverse Arten betroffen, unter anderem verschiedene Weißfische, Welse und Aale.

„Wir werden weiterhin versuchen, die Hintergründe zu ermitteln, die zu dem Fischsterben geführt haben, um mögliche Maßnahmen ergreifen zu können, die helfen, solche Schäden an den Fischbeständen zu vermeiden“, heißt es weiter.

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