Düsseldorf Nach Boxkampf-Dusche: Stefan Raab kündigt neue Fernsehshow an
Stefan Raab hat am Samstagabend ein fulminantes Comeback im Fernsehen gefeiert. Den Boxkampf verlor er, doch er hat schon wieder neue Ziele.
Moderator und Entertainer Stefan Raab hat nach fast neun Jahren Pause ein Comeback im Fernsehen angekündigt. „Ich habe mir überlegt, ich mache wieder Shows“, sagte der 57 Jahre alte Raab am Samstagabend in Düsseldorf nach einem Box-Schaukampf gegen Regina Halmich im Fernsehsender RTL.
Den Kampf verlor Raab deutlich nach Punkten gegen die ehemalige Boxweltmeisterin. Bereits rund um die Ankündigung des insgesamt dritten Kampfs zwischen Halmich und Raab hatte es Spekulationen geben, dass der viele Jahre mit „TV total“ auf ProSieben erfolgreiche Moderator auf den Bildschirm zurückkehren könnte. Er hatte sich Ende 2015 auf eigenen Wunsch hin zurückgezogen.
Einem Branchendienst zufolge schloss die Produktionsfirma von Raab mit RTL bereits einen mehrjährigen Vertrag über 90 Millionen Euro für Shows. Raab bestätigte am Abend einen Fünf-Jahres-Vertrag mit RTL.
Nach einer schnellen Dusche gab er vor Journalisten eine spontane Pressekonferenz, um sich bei den Promis zu bedanken, die die Show mitgestaltet haben – und über seine Zukunftspläne zu sprechen. Bereits kommende Woche werde er mit Sidekick Elton auf die Showbühne zurückkehren: am Mittwoch, 18. September, ab 20.10 Uhr auf RTL+.
Er plane die „erste Quiz-Competition-Hybridshow der Welt“, bei der es wöchentlich eine Million Euro zu gewinnen gebe. Kandidaten und Zuschauer können sich bewerben unter raab-casting.de und raab-tickets.de. Die Show heiße: „Du gewinnst hier nicht die Million“. Die Webseiten brachen kurz darauf, vermutlich unter der hohen Aufrufzahl, zusammen.
Der Schriftzug „NWSDWH“, der auf Merchandise-Produkte gedruckt ist, die seine Produktionsfirma seit Samstagabend online verkauft, sei ein Rätsel, sagte Raab. Eigentlich hätte das einen Shownamen abkürzen sollen, diese sei jedoch wieder umbenannt worden, sodass die Bedeutung der Buchstaben nun der freien Interpretation unterliege.