Ostfriesland im Fernsehen  Shopping Queen meisterte schlimmen Schicksalsschlag

Gabriele Boschbach
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Von Gabriele Boschbach
| 24.09.2024 20:20 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Vanessa Doden hat auch von Moderator Guido Maria Kretschmer viel Lob bekommen.
Vanessa Doden hat auch von Moderator Guido Maria Kretschmer viel Lob bekommen.
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Vanessa Doden hat als Siegerin der Vox-Dokushow mit ihrer sympathischen Art und ihrem Style alle überzeugt. Auch ein schmerzhaftes Kapitel wurde nicht ausgespart.

Aurich/Norden - Auch drei Tage nach Ende der Vox-Staffel „Shopping Queen“ aus Ostfriesland fühlt Vanessa Doden sich getragen und innerlich gepusht durch ihren Sieg. Die 31-Jährige hatte sich gegen vier Mitbewerberinnen durchgesetzt. Bewertet wurde von Moderator Guido Maria Kretschmer und den anderen Kandidaten, wie sie in der für 500 Euro erworbenen Garderobe rüberkommt. Vanessa Doden konnte vor allen Dingen mit einem pinkfarbenen Sommerkleid und einem hellblauen Blazer punkten. Die Norderin hatte ihr komplettes Outfit im Modehaus Silomon in Aurich gekauft.

Die Redaktion wollte wissen, wie sich das Leben der jungen Norderin durch die Sendung verändert hat. „Mitte Juli waren die Dreharbeiten. Ich durfte ja nichts erzählen vom Ergebnis. Durch die Ausstrahlung hat sich verändert, dass ich endlich alle Fragen beantworten darf und nicht mehr antworten muss, dass ich darüber nicht sprechen darf“, sagt die junge Frau. Dabei redet sie sehr gerne über Mode, das sei ein wichtiger Teil in ihrem Leben. Neue Kleidungsstücke wähle sie danach aus, wie sie sich im Moment gerade fühlt. Das sei alles sehr tagesformabhängig. Es gebe aber auch Textilien, die einfach von Anfang an flashen: Das Sommerkleid von Silomon für Shopping Queen etwa habe den absoluten Wohlfühlfaktor gehabt. „Das war bei den anderen Modellen, die ich anprobiert habe, nicht so“, sagt sie. Deshalb seien die auch für sie nicht in Betracht gekommen.

Vanessa Doden (2. von rechts) hat die Vox-Doku-Show „Shopping Queen“ gewonnen. Fotos: privat
Vanessa Doden (2. von rechts) hat die Vox-Doku-Show „Shopping Queen“ gewonnen. Fotos: privat

Mode drückt Vanessas Zustand aus

Was war beim Einkauf hilfreich? „Die Beratung von Lena, der Verkäuferin bei Silomon, war einfach super. Sie war weder vorschnell noch aufdringlich, sie stand mir aber unterstützend zur Seite“, erinnert sich Vanessa Doden, die ihren Stil als sportlich-schick bezeichnet. Hilfreich sei bei der Auswahl vor allem ihre Mutter gewesen, die sie nach Aurich begleitet hat. „Seit ich denken kann, war meine Mutter modeaffin und hat dies an meinen Bruder und an mich weitergegeben. Ich definiere mich auch über Mode und drücke meinen Zustand auf diese Weise aus“, sagt die gelernte Erzieherin.

Das habe sie besonders stark gemerkt, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert worden sei. „Ich habe mich selbst in der Krebszeit immer zurechtgemacht, weil ich das einfach für mich brauchte. Das Gefühl, dass man gesund aussieht.“ Es habe allerdings auch Tage gegeben, an denen es ihr sehr schlecht ging. Dann sei sie eben zu Hause geblieben. Auch in der Sendung habe sie über ihre Erkrankung gesprochen und die zwei Perücken gezeigt, die sie damals angeschafft und getragen habe.

Wegen Krankheit Beruf aufgegeben

Wegen der Erkrankung habe sie auch ihren Beruf aufgeben müssen. „Direkt nach der Behandlung war es zu anstrengend und belastend“, sagt sie. Sie mache eine Umschulung als Kauffrau im Büromanagement, vermisse den Beruf als Erzieherin aber: „Ich schließe nicht aus, dass sich irgendwann wieder in diesen Beruf zurückkehre.“

Stichwort Beruf: Will Vanessa den Flow von Shopping Queen nutzen und vielleicht vor der Kamera durchstarten? Sie habe in dieser Richtung nichts geplant: „Da ich Sternzeichen Schütze bin, mag ich Abwechslung und Abenteuer. Ich bin sehr spontan, eine Entscheidung für eine weitere Show würde ich vom Bauchgefühl abhängig machen.“

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