Spezialabteilung im Einsatz Wohnungen in Leer durchsucht
Drei Wohnungen sind am Mittwoch in Leer durchsucht worden. Die Zentralstelle für Clankriminalität der Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte dies veranlasst.
Leer - Im Leeraner Stadtgebiet ist es am Mittwochmorgen, 25. September 2024, zu Wohnungsdurchsuchungen gekommen. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft Osnabrück mitteilt, waren die Beamten in drei Wohnungen, unter anderem in der Straße Hohe Loga, im Einsatz. Grund für die Durchsuchungen sei der Verdacht auf schwere Körperverletzung.
Ausgangspunkt soll eine Tat am Neujahrstag 2023 sein. Damals sollen drei Männer aus Leer einen Mann angegriffen und dabei schwer verletzt haben, teilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Osnabrück mit. Die Osnabrücker sind zuständig, weil es sich um ein Verfahren der Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen handelt.
67-Jährigen angegriffen
In einer Polizeimeldung von damals wurde mitgeteilt, dass drei Unbekannte einen damals 67 Jahre alten Mann aus Leer angegriffen und ihm schwere Gesichtsverletzungen zugefügt hatten. Der Mann hatte die mutmaßlichen Täter um 4.50 Uhr angesprochen, weil sie vor seinem Grundstück herum schrien und Lärm machten. Einer der Drei ging dann unvermittelt auf den Leeraner zu und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der 67-Jährige stürzte zu Boden und wurde von den Männern mehrfach ins Gesicht getreten. Die Täter flüchteten.
Nun durchsuchten die Beamten die Wohnungen von drei Verdächtigen im Alter zwischen 22 und 25 Jahren. „Gesucht wurde unter anderem Bekleidung“, so die Staatsanwaltschaft. Weitere Details nannte der Sprecher nicht, nur so viel: „Die Ermittlungen dauern an“.