Berlin „Für alle Fälle Familie“: Serienstar Anna Angelina Wolfers redet Tacheles
Sat.1 schickt eine neue tägliche Soap ins Rennen. Die Hauptrolle in „Für alle Fälle Familie“ spielt Anna Angelina Wolters. Vor der Premiere stellt sie sich fünf dreisten Fragen.
Anna Angelina Wolfers ist Influencerin, betreibt zwei Modeboutiquen – und übernimmt die Hauptrolle in „Für alle Fälle Familie“. In der Sat.1-Soap spielt Wolfers eine Frau, die nach der Ehekrise zurück zur Mutter zieht. Was müsste passieren, damit sie das wirklich tut? Das beantwortet die 45-Jährige, die mit Revolverheld-Sänger Johannes Strate zusammen ist, im Fragebogen.
Frage: Frau Wolfers, ab sofort sind Sie immer um 18 Uhr in „Für alle Fälle Familie“ zu sehen. Was haben Sie, bevor es diesen Pflichttermin gab, werktags um 18 Uhr gemacht?
Antwort: Wahrscheinlich habe ich um 18 Uhr meistens mit meinem Sohn eine Runde Tischtennis im Garten gespielt, oder mit meinem Mann zusammen fürs Abendessen gekocht. Wenn ich „normalen Alltag“ habe, bin ich meistens ab dem Nachmittag zu Hause bei meiner Familie.
Frage: „Für alle Fälle Familie“ erinnert an Titel wie „Für alle Fälle Stefanie“, „Für alle Fälle Fitz“ und „Ein Colt für alle Fälle“. Wo wäre ein Gastauftritt am schönsten?
Antwort: Also ganz klar bei „Ein Colt für alle Fälle“ und dann natürlich die Rolle „Jody“ (Heather Thomas). Ich war damals in der Grundschule und wir haben auf dem Schulhof immer „Colt Seavers“ gespielt und da war ich schon „Jody“. Schon allein der Outfits wegen würde ich mich immer wieder dafür entscheiden. Ich liebe die 80er.
Frage: Warum sind Mutter-Tochter-Beziehungen telegener, sprich: schwieriger als die zwischen Vätern und Söhnen?
Antwort: Ist es so? Sind diese Beziehungen schwieriger? Vielleicht weil Frauen einfach immer mehr zu „besprechen“ haben und daher auch mehr Material für Konflikte vorhanden ist? Würde ich aber jetzt nicht pauschal so unterschreiben.
Anna Wolfers mit ihrer TV-Mutter Isabel Varell:
Frage: Schildern Sie mal eine Situation, in der Sie eine gute Tochter waren. Und eine, in der Sie es nicht waren.
Antwort: Ich glaube, bis zu meiner Pubertät war ich eher die „gute Tochter“. Ich war als kleines Kind wahnsinnig schüchtern, daher nicht so eine Brandstifterin. Das hat sich dann aber leider mit der weiterführenden Schule und auch mit Beginn der Pubertät geändert. Ich war richtig rebellisch und immer da, wo ich eigentlich nicht sein sollte.
Frage: Was müsste Ihr Partner anstellen, damit Sie zurück zur Mutter ziehen?
Antwort: Ich bin tatsächlich mal mit Anfang 30 zurück in mein Elternhaus gezogen, nach einer Trennung. Ich fand das für den Moment ganz schön, wieder in meinem Kinderzimmer, zwischen Bandpostern einzuschlafen und morgens Kaffee ans Bett gebracht zu bekommen.
Anna Wolfers und Johannes Strate: