Erfolg in Jeddingen  Verdienter Sieg mit etwas Glück für SV TiMoNo

Ulrich Hebig
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Von Ulrich Hebig
| 11.11.2024 17:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Jan-Henrik Koppelkamm siegte mit seinem Team.
Jan-Henrik Koppelkamm siegte mit seinem Team.
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Die Frauen des SV TiMoNo kamen in der Fußball-Oberliga zu einem insgesamt verdienten 1:0-Auswärtssieg. Die Defensive von Jeddingen wurde in der zweiten Halbzeit entscheidend geknackt.

Jeddingen - Die Oberliga-Fußballerinnen des SV TiMoNo kehrten von ihrem Auswärtsspiel im malerischen Jeddingen beim dortigen MTV mit einem mühsam erarbeiteten 1:0-Sieg zurück. An der massiven Defensive der Gastgeberinnen bissen sich die Gäste lange Zeit die Zähne aus und benötigten auch eine gehörige Prise Glück, um die drei Punkte mit auf die lange Heimfahrt nehmen zu können.

Die Begegnung begann mit einem Aufreger. Schiedsrichterin Katharina Schreider versagte dem Sportverein in der dritten Minute aus unerfindlichen Gründen einen glasklaren Handelfmeter. Der Plan der Ostfriesinnen im Spielaufbau ging nicht auf. Zu oft verloren sie sich im Klein-Klein gegen das massive Abwehrbollwerk Jeddingens und zu selten wurde der Abschluss aus der Distanz auf dem optisch gefälligen, aber äußerst seifigen Untergrund gesucht. Tomke Hasnik offenbarten sich im ersten Abschnitt zwei Gelegenheiten, die nicht von Erfolg gekrönt wurden. Einmal verdribbelte sie sich, beim zweiten Mal zielte sie übers gegnerische Gehäuse. Ansonsten machte die MTV-Verteidigung den Angreiferinnen das Leben schwer.

Gute Chance für Lea Siemens

Nach dem Seitenwechsel hatte Lea Siemens eine gute Chance, ihr Heber verfehlte aber das leere Tor. TiMoNo strapazierte in der Folge das Glück fast über die Maßen. Ein Querpass in der Abwehrkette geriet zu kurz, sodass Laura von Kiedrowsky den Ball erlaufen konnte. Ihr Schuss aus sehr guter Position prallte jedoch nur an den Außenpfosten und ging ins Toraus.

Dann spielte Kollege Zufall dem Gästeteam in die Karten. Ein weiter Einwurf von Hasnik tropfte von Marike Hebigs Rücken ab und Liska Rehbock versenkte den Ball aus zehn Metern im oberen rechten Winkel. Zwar bekam TiMoNo im Anschluss etwas größere Räume, doch versandeten die Angriffsbemühungen in einer offensiv starken Phase allzuoft ergebnislos. Die Heimelf konnte sich keine Möglichkeit mehr erarbeiten, sodass deutlich wurde, warum sie erst drei Treffer auf ihrem Konto hat. Der Auswärtssieg war mehr als verdient, wenngleich Jan-Henrik Koppelkamms Team ein wenig Glück benötigte.

TiMoNo: Bennen; Schlegel, Rehbock, Eden, Hebig (66. Borde), Siemens, Feeken, Hasnik, Seeger (46. Ammermann), Jetses (56. Soons), Krull (66. Wallbaum).

Tor: 0:1 Rehbock (60.).

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