Nächste Niederlage  Ohne „Herz der Mannschaft“ verliert Germania Leer mit 2:5

| | 17.11.2024 18:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Germania-Kapitän Nick Kaßmann musste in Vechta passen. Foto: Damm
Germania-Kapitän Nick Kaßmann musste in Vechta passen. Foto: Damm
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Landesliga-Tabellenschlusslicht Germania Leer ist froh, wenn es in zwei Wochen in die Winterpause geht. Bei SFN Vechta unterlagen die Leeraner mit 2:5 (1:4). Die personelle Lage ist weiter sehr angespannt.

Vechta - Germania Leer muss in der Fußball-Landesliga weiter auf die nächsten Punkte warten. Am Sonntag verlor der Aufsteiger bei SFN Vechta mit 2:5 (1:4). „Wir leisten uns einfach viel zu viele individuelle Fehler. In der ersten Halbzeit waren wir sicher nicht die vier Tore schlechter, aber solche Patzer sind sehr, sehr bitter. Mit solchen Fehlern hast du keine Chance“, meinte ein enttäuschter Trainer Erhan Colak nach der Partie. Teilweise habe es Abspielfehler im Aufbau zwischen den beiden Innenverteidigern gegeben, die Vechta dann eiskalt ausnutzte. Durch eine schöne Einzelleistung von Eugeniu Gliga kam die Germania zum Anschlusstreffer zum 1:2, es folgten dann wieder zwei Fehler und die Partie war praktisch schon zur Halbzeit entschieden.

Erschwerend kam erneut hinzu, dass die Leeraner weiterhin mit großen personellen Problemen zu kämpfen haben. In Vechta mussten auch die beiden Sechser, Kapitän Nick Kaßmann und Egor Cesnocov, passen. Beide verletzten sich im letzten Spiel in Mühlen. „Die beiden sind eigentlich das Herz der Mannschaft, dadurch fehlte uns auch die Stabilität. Aber der Ausfall der beiden soll keine Entschuldigung für die vielen Fehler sein“, meinte Colak.

Spieldaten

Germania Leer: Demhartner, Saracoglu, Gliga, Kruth, Antonenko, Nazari, Juma, Walocha, Butau, Fomychov, Sabbat.

Tore: 1:0 Sager (10.), 2:0 Scholz (14.), 2:1 Gliga (28.), 3:1 Scholz (33.), 4:1 Sager (40.), 4:2 Antonenko (59.), 5:2 Sager (69.).

Nach dem Wechsel wurde es besser

Nach dem Wechsel habe es seine Mannschaft dann wesentlich besser gemacht und konzentrierter agiert. Roman Antonenko gelang noch der zweite Leeraner Treffer, mehr war dann an diesem Nachmittag aber nicht mehr drin. Zwei Partien (Heimspiel gegen Dinklage und in Dodesheide) stehen für den abgeschlagenen Tabellenletzten in diesem Jahr noch an, dann geht es in die Winterpause. „Ich bin mir sicher, dass wir im neuen Jahr mehr Punkte holen werden“, so Colak.

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