Berlin  Sozialverband warnt: Krankenhausreform „darf jetzt nicht im Klein-Klein verenden“

Hannah Petersohn
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Von Hannah Petersohn
| 23.11.2024 01:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Michaela Engelmeier, Chefin des Sozialverbands Deutschland SoVD, drängt auf eine rasche Umsetzung der Krankenhausreform. Foto: dpa/Andreas Stoike
Michaela Engelmeier, Chefin des Sozialverbands Deutschland SoVD, drängt auf eine rasche Umsetzung der Krankenhausreform. Foto: dpa/Andreas Stoike
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Nachdem der Bundesrat den Weg für die Krankenhausreform freigemacht hat, mahnt der Sozialverband SoVD zur Eile: Verzögerungen bei der Ausgestaltung könnten das Vorhaben ins „Klein-Klein“ führen.

Nachdem der Bundesrat der Krankenhausreform am Freitag zugestimmt hat, drängt der Sozialverband Deutschland (SoVD) auf eine rasche Umsetzung: „Jetzt muss es im Detail umgehend weitergehen und man darf nicht erst den Ausgang der Bundestagswahl abwarten“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzenden Michaela Engelmeier im Gespräch mit unserer Redaktion. Das Vorhaben dürfe „jetzt nicht im Klein-Klein verenden“.

Der Sozialverband begrüßt ausdrücklich die Einführung von bundesweit einheitlichen Leistungsgruppen, die mit einheitlichen Qualitätskriterien und Mindestvorhaltezahlen hinterlegt werden. Die Reform sei eine gute Nachricht für Patienten. „Denn wir müssen eine flächendeckend qualitativ hochwertige und medizinische Versorgung gleichermaßen bundesweit und zugleich wohnortnah in der Region sicherstellen“, so Engelmeier.

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