Neues Briefwahlzentrum So bereitet sich Norden auf die Wahlen vor
Am 23. Februar 2025 sind die Deutschen aufgerufen, eine neue Regierung zu wählen. Der kurzfristig anberaumte Wahltermin stellt die Kommunen vor Herausforderungen. Einiges wird sich in Norden ändern.
Norden - In drei Monaten wird in Deutschland gewählt – für die Kommunen nicht viel Zeit, um die Wahlen zu organisieren. In Norden laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Trotz der Kurzfristigkeit wird die Stadt Norden wie bei regulären Wahlterminen auch, gut vorbereitet sein, heißt es von der Verwaltung. Änderungen gibt es dennoch.
So wird das Briefwahlzentrum nicht wie gewohnt im Marktpavillon untergebracht sein. Stattdessen können die Briefwahlstimmen im Neue Weg im ehemaligen Tedi-Markt und späteren „Wohnzimmer“ neben dem Gesundheitsamt abgegeben werden. Norder können dort vor Ort wählen, aber sich auch ihre Unterlagen abholen und in Ruhe zu Hause ausfüllen. Wer sich die Briefwahlunterlagen nach Hause schicken lässt, muss die Dauer des Postweges beachten, gibt die Verwaltung zu bedenken. Das Briefwahllokal wird voraussichtlich Mitte Januar öffnen. Der genaue Termin wird von der Verwaltung noch festgelegt. Die Ausgabe der Stimmzettel kann erst dann erfolgen, wenn der Landkreis Aurich die Wahlzettel geliefert hat.
Rund 20.000 Norder sind zur Wahl aufgerufen
Änderungen gibt es auch bei den Wahllokalen in Ostermarsch. Das Wahllokal wird dieses Mal im Dorfgemeinschaftshaus eingerichtet und nicht wie sonst im Boßlerheim, teilte die Verwaltung mit.
Die Arbeiten im Hintergrund, wie die notwendigen Bestellungen sowie die Organisation der Wahllokale seien bereits angelaufen. In der nächsten Zeit werden auch die Wahlhelfer einberufen. Die Stadt Norden geht nach aktuellem Stand davon aus, dass sie ausreichend Wahlhelfer motivieren kann. Freiwillige Wahlhelfer können sich zudem auf der Homepage der Stadt Norden www.norden.de > Aktuelles anmelden.
In Norden werden laut Verwaltung voraussichtlich etwa 20.000 Personen wahlberechtigt sein.