Berlin  Warum Thomas Gottschalk und Mike Krüger ihren „Supernasen“-Podcast beenden

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 26.11.2024 19:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Moderierten gemeinsam den Podcast „Die Supernasen“: Mike Krüger und Thomas Gottschalk. Foto: IMAGO/Manfred Siebinger
Moderierten gemeinsam den Podcast „Die Supernasen“: Mike Krüger und Thomas Gottschalk. Foto: IMAGO/Manfred Siebinger
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Im Podcast „Die Supernasen“ besprach Moderator Thomas Gottschalk gemeinsam mit Entertainer Mike Krüger regelmäßig die aktuellen Geschehnisse aus Politik und Gesellschaft. Jetzt zieht sich das Duo überraschend zurück – aus einem bestimmten Grund.

Schlechte Nachrichten für Fans des Podcasts „Die Supernasen“: Die beiden Moderatoren Thomas Gottschalk und Mike Krüger haben angekündigt, das Format nicht mehr weiterzuführen. Die übernächste Folge soll demnach die letzte sein. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen beim Streamingdienst RTL+.

Als Grund gab Gottschalk die anhaltenden Shitstorms an, die er gemeinsam mit Krüger regelmäßig auslöse. Sie hätten genug davon, missverstanden zu werden. Zuletzt hatte der ehemalige „Wetten, dass...“-Moderator für Kritik gesorgt, nachdem er sich über die Figur der Schlagersängerin Maite Kelly lustig gemacht hatte.

Konkret ging es um die Schlagersendung „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“, die kommendes Wochenende ausgestrahlt wird und bei der Thomas Gottschalk zu Gast sein soll. In der aktuellen Podcast-Folge hatte Thomas Gottschalk zu Mike Krüger gesagt: „Wahrscheinlich muss ich Maite Kelly zur Seite schubsen, damit man mich sieht.“

Das Kuriose: Maite Kelly wird laut Planung gar nicht an der Sendung „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ teilnehmen.

Laut Gottschalk handelte es sich um einen Scherz – der allerdings überhaupt nicht gut ankam, sondern für Kritik sorgte. So wurde ihm unter anderem Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. Gegenüber der „Bild“ erklärte der Moderator: „Es handelte sich zweifelsohne um einen Gag, der auf Kosten von Maite ging, an die ich mich noch als Säugling an der Brust ihrer Mutter erinnere und der ich mehrfach meine ewige Zuneigung versichert habe (der Tochter, nicht der Mutter).“ Er habe nach dem Motto gehandelt: Was sich liebt, das neckt sich.

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