Auricher Weihnachtszauber  Neuer Rekord bei der Goldenen Sieben

Eva van Loh
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Von Eva van Loh
| 11.12.2024 18:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Birgit Siebels-Janßen (Zweite von links), André Bruns und Annette Bauersfeld (Dritte von rechts) zogen Hauptgewinne bei der Weihnachtslotterie. Foto: Romuald Banik
Birgit Siebels-Janßen (Zweite von links), André Bruns und Annette Bauersfeld (Dritte von rechts) zogen Hauptgewinne bei der Weihnachtslotterie. Foto: Romuald Banik
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Bei der diesjährigen Weihnachtslotterie in Aurich wurde wieder ein Rekord geknackt. Außerdem gibt es drei weitere Loskäufer, die einen Hauptgewinn ergattern konnten.

Aurich - Über 9000 Lose der Goldenen Sieben wurden dieses Jahr an einem Tag verkauft. Im letzten Jahr wurde ein Rekord von ungefähr 8000 Losen an einem einzigen Tag aufgestellt. Das verkündet Jens Coordes stolz auf der Pressekonferenz zum Auricher Weihnachtszauber. Doch nicht nur Coordes, der Hauptverantwortliche für die Goldene Sieben, darf sich freuen. Drei Loskäufer hatten das Glück, sich jeweils einen der Hauptgewinne sichern zu können.

Die achtjährige Tochter von André Bruns aus Aurich zog mit ihrem Los einen E-Scooter. Auch Annette Bauersfeld aus Simonswolde ist mit ihrem Los stolze Besitzerin eines solchen Fahrzeugs geworden. „Ob ich ihn selber nutzen werde, wird sich noch zeigen. Doch meine Kinder sagten bereits, dass sie ihn gerne nehmen, wenn ich ihn nicht brauche“, scherzt sie. Die Gewinnsumme von 7777 Euro ging in diesem Jahr an Brigit Siebels-Janßen aus Schweindorf. Sie hat mit ihren zehn Losen neben dem Geld noch zwei weitere kleinere Gewinne ergattern können.

Maximaler Erfolg bei XXL-Einkaufsnacht

Rund 61.000 Lose wurden bisher insgesamt verkauft, berichtet Udo Hippen vom Kaufmännischen Verein. Das ergibt Einnahmen von über 120.000 Euro. 61.000 Lose sind bereits mehr als die Hälfte der 100.000 Lose, die bei der Lotterie in fünf Serien à 20.000 Lose aufgeteilt sind. Die fünfte Serie ist in diesem Jahr neu. Im vergangenen Jahr waren die Lose schnell ausverkauft, sagt Coordes. „Dieses Jahr hoffen wir, dass wir bis zum 23. Dezember noch etwas übrig haben.“ Doch der Erfolg des Weihnachtszaubers und der Lotterie sei noch größer als im vergangenen Jahr.

Gerade die XXL-Einkaufsnacht war ein voller Erfolg, berichtet Udo Hippen. „Es war sehr viel los in Aurich. Mehr geht kaum“, sagt er. Jens Coordes hat den Erfolg der Einkaufsnacht auch bei sich im E-Center Coordes bemerkt, berichtet er. Er habe sogar am Sonntag noch Bestellungen bearbeitet, weil die Gastronomen so viel Ware für die vielen Gäste benötigten.

Auricher Weihnachtszauber auch überregional bekannt

Zufrieden zeigte sich auch Heida Haltermann, Inhaberin des Auricher Kaufhauses Silomon. Für sie sei die XXL-Einkaufsnacht aus dem Jahreskalender gar nicht mehr wegzudenken. Der Weihnachtsmarkt und der Einzelhandel gehen immer Hand in Hand, sagt sie. „Die tolle Stimmung in der Innenstadt, die vom Weihnachtsmarkt kommt, ist für unser Geschäft natürlich auch super“, sagt sie. Mit vielen ihrer Kunden sei sie schon über den Weihnachtszauber ins Gespräch gekommen. „Man merkt auch, dass der Markt ein toller Treffpunkt für die Menschen ist.“ Auch die Lego-Aktion im Schaufenster des Kaufhauses sei nach wie vor beliebt. „Wir mussten leider schon vielen Kindern sagen, dass wir keine Lego-Platten mehr haben“, berichtet Haltermann.

Noah und sein Vater Tido Gerhard aus Aurich begutachten die eingereichten Lego-Bauwerke. Foto: Romuald Banik
Noah und sein Vater Tido Gerhard aus Aurich begutachten die eingereichten Lego-Bauwerke. Foto: Romuald Banik

Aurich werde mittlerweile auch außerhalb der Region als Weihnachtsmarktstandort wahrgenommen. Es gebe mittlerweile Bustouren, die Stopps in Aurich machen, berichtet Udo Hippen. Nachdem die Markthalle zukünftig nicht mehr in ein Knusperhaus verwandelt werden kann, sind die Organisatoren des Weihnachtszaubers auf der Suche nach einem neuen Alleinstellungsmerkmal für den Auricher Markt, so Hippen. Was in den nächsten Jahren also die Hauptattraktion auf dem Auricher Weihnachtsmarkt wird, bleibt abzuwarten.

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