Kapitalverbrechen  Anklage wegen Totschlags gegen Auricherin

Mieke Matthes
|
Von Mieke Matthes
| 13.12.2024 13:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Vor dem Auricher Landgericht muss sich bald eine 63-Jährige wegen Totschlags verantworten. Foto: Archiv
Vor dem Auricher Landgericht muss sich bald eine 63-Jährige wegen Totschlags verantworten. Foto: Archiv
Artikel teilen:

Eine 63-Jährige soll ihren Lebensgefährten mit einem Kissen erstickt haben.

Aurich – Wegen Totschlags hat die Staatsanwaltschaft Aurich gegen eine 63-jährige Frau aus Aurich nun Anklage vor dem Landgericht erhoben. Der Angeschuldigten wird zur Last gelegt, am 5. August ihren 70-jährigen Lebensgefährten in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben. Hierzu soll sie dem auf dem Sofa liegenden Opfer in Tötungsabsicht ein Kissen auf das Gesicht gedrückt haben. Der Mann starb unmittelbar durch Ersticken, teilte die Staatsanwaltschaft Aurich nun mit.

Arbeitgeber alarmierte Polizei

Der Arbeitgeber der Angeschuldigten hatte die Tat laut Staatsanwaltschaft im Sommer ans Licht gebracht. Nachdem die Frau am Tattag nicht zur Arbeit erschienen war, habe der Arbeitgeber bei ihr angerufen. In dem Telefongespräch soll die Angeschuldigte dann eingeräumt haben, ihren Lebensgefährten getötet zu haben. Der Arbeitgeber verständigte daraufhin die Polizei. Die zur Wohnung in einem Mehrparteienhaus in der Graf-Enno-Straße entsandten Beamten der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund fanden gegen 21.30 Uhr dort den leblosen Mann sowie die Angeschuldigte vor. Die Frau wurde vorläufig festgenommen, ein Haftbefehl erlassen. Seitdem befindet sie sich in Untersuchungshaft. Wann das Verfahren gegen die Auricherin eröffnet wird, steht noch nicht fest.

Ähnliche Artikel