Nach Ampel-Aus in Berlin  Auricher Landrat sucht Helfer für Bundestagswahl

Aiko Recke
|
Von Aiko Recke
| 18.12.2024 18:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Landrat Olaf Meinen. Foto: Romuald Banik
Landrat Olaf Meinen. Foto: Romuald Banik
Artikel teilen:

Dass die Wahl mehr als ein halbes Jahr früher als gedacht stattfindet, macht es für den Landkreis Aurich und die Kommunen nicht einfacher. Olaf Meinen macht deshalb einen Appell.

Aurich - Als Herausforderung für den Landkreis Aurich und die Städte und Gemeinden hat Landrat Olaf Meinen die um ein gutes halbes Jahr vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 bezeichnet. „Wir sind aber optimistisch, dass es uns gelingen wird“, sagte Meinen am Dienstag im Auricher Kreistag.

Insgesamt werden im Wahlkreis Aurich-Emden, zu dem der Landkreis Aurich und die Stadt Emden gehören, rund 2500 Wahlhelfer im Einsatz sein, so der Landrat. Allein 300 Helfer benötige man für die Briefwahl, die bei den letzten Wahlen immer häufiger genutzt wurde.

Der Landrat appelliert an die Bürger, sich als Wahlhelfer zu melden. „Uns fehlen noch eine ganze Reihe Helfer“, so Meinen, der auch Kreiswahlleiter ist.

Bei der Bundestagswahl 2021 gab es im Wahlkreis Aurich-Emden 191.846 Wahlberechtigte, die Wahlbeteiligung lag bei rund 72 Prozent.

Kandidaten haben wohl Frist bis 20. Januar

Da der Wahltermin am 23. Februar derzeit noch nicht offiziell bestätigt ist, stehen laut Kreisverwaltung auch die diversen Fristen derzeit noch nicht endgültig fest.

Voraussichtlich müssen sich die Kandidaten aber bis Montag, 20. Januar, 18 Uhr, beim Landkreis gemeldet haben. Bislang liegen der Kreisverwaltung zwei Wahlvorschläge vor, heißt es.

Der Auftrag für die Stimmzettel ist erteilt, diese können jedoch erst nach Ablauf gewisser Fristen gedruckt werden – voraussichtlich Anfang Februar.

Ähnliche Artikel