Osnabrück  Bergdoktor Hans Sigl im NOZ-Interview: „Alt werden wollen sie alle, aber alt sein will keiner“

Max Brägelmann
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Von Max Brägelmann
| 03.01.2025 06:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 13 Minuten
Neben seiner Hauptrolle als Bergdoktor Martin Gruber, ist Hans Sigl auch mit eigenen Programmen auf den Bühnen des Landes unterwegs. Foto: dpa/Peter Kneffel
Neben seiner Hauptrolle als Bergdoktor Martin Gruber, ist Hans Sigl auch mit eigenen Programmen auf den Bühnen des Landes unterwegs. Foto: dpa/Peter Kneffel
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Schauspieler und Moderator Hans Sigl erzählt im Interview, was er aus Zeiten der Pandemie vermisst, wieso er sich selbst für einen Gentleman hält und warum er sich auch nach dem Dreh der neuen Staffel keine Folge vom „Bergdoktor“ vorab zeigen lässt.

Seit dem 2. Januar läuft die aktuelle Staffel von „Der Bergdoktor“. In mehr als 150 Folgen spielte Schauspieler Hans Sigl inzwischen den Alpenarzt Dr. Gruber. Auch zur achtzehnten Staffel denkt er noch nicht übers Aufhören nach.

Neben seinen Verpflichtungen als „Bergdoktor“ tourt Sigl auch mit eigenen Bühnenprogrammen durch das Land. Noch vor dem Start der 18. Staffel des „Bergdoktors“ trafen wir ihn während eines Tourstopps in einer Hotellobby in Osnabrück. Es dauert nur zwei Minuten, da reicht er die Hand mit den Worten: „Hi, ich bin Hans.“ In der anderen Hand hält er eine Zigarette.

Frage: Hans, kennst Du die Filmreihe „Kingsman“, in der es um britische Geheimagenten geht?

Antwort: Natürlich. Ich bin großer Fan.

Frage: Darin kommt gleich zu Beginn des ersten Films das Motto „Manners maketh men“ also „Manieren machen uns zu Menschen“ vor. Was hältst Du davon?

Antwort: Das sehe ich genau so. Obgleich ich nicht mehr der Letzte in der Generationenreihe bin, sehe ich bei den jungen Menschen ähnliches. Gewisse Ansätze und Ansichten haben sich zwischen den Generationen verändert, aber ich erlebe auch, dass es weiter ein großes Interesse an Manieren und Freude im Miteinander gibt, zu dem alle gleichermaßen beitragen.

Frage: Würdest Du sagen, dass du ein Gentleman bist?

Antwort: Ja.

Frage: Woran machst Du das fest?

Antwort: Ein Gentlemen‘s Agreement ist ja eine Vereinbarung, die man trifft im Hinblick auf gesellschaftlichen Konsens. Der basiert auf dem humanistischen Gedanken, dass man füreinander da ist. Für mich ist das nicht nur die Frage, ob man jemanden die Tür aufhält oder den Stuhl gerade rückt. Das kommt mit der Selbstverständlichkeit, aufeinander zu achten. Es hängt vor allem davon ab, dass man diesen gesellschaftlichen Konsens voranträgt und auch weitergibt.

Frage: Wenn Du unter Leuten bist, gibt es da eine Manier oder eine Gepflogenheit, auf die Du besonders Wert legst?

Antwort: Lautstärke ist so ein Regler am Mischpult der Manieren, den ich sehr wichtig finde. Man sollte im Restaurant oder unter Menschen einen gewissen Lautstärkepegel nicht überschreiten, damit man den Individualabstand des Anderen nicht angreift. Da verstehe ich andere oft nicht, die über die Stränge schlagen, ohne es zu merken.

Antwort: Außerdem: In der Pandemie hat man gelernt, Abstand zu halten. Das fand ich großartig, dass man einfach mal an der Supermarktkasse, am Schalter im Bahnhof oder beim Bankomat einen gewissen Abstand gehalten hat. Und plötzlich war das vorbei, und schon ist das wieder durch mit dem Individualabstand. Das fand ich eigentlich ganz angenehm.

Frage: Du hast mal den Satz gesagt: „Pünktlichkeit ist der letzte analoge Anstand, den man sich in diesen Zeiten noch gönnen kann.“ Da ist das Tourleben und Reisen mit der Deutschen Bahn die Hölle, oder?

Antwort: Was heißt Hölle? Die Züge kommen, die Züge fahren. In den letzten zehn Tagen, als ich auf Tour war, gab es da schon die ein oder andere Verspätung mit Schafen auf dem Gleis. Man muss eben immer zusätzlich Zeit einplanen.

Antwort: Im Privaten ist mir Pünktlichkeit enorm wichtig. Das kommt vom Drehen. Quasi ein Leben nach Dispo. Da ist alles minutiös geplant. Ich kann meiner Frau auch sagen ich bin um 20.46 Uhr zuhause.

Frage: Wenn Du auf Tour bist: Wer reist dann mit?

Antwort: Bei unserer Vorweihnachtstour waren wir nur ein kleines Team. Das ist der Puppenspieler Detlef Wutschik in seiner Rolle als Werner Momsen und ich. Er hatte das ganze Bühnenbild im Auto und wir sind zusammen gereist. Wir haben jetzt fünf Shows gespielt und das war eine schöne Abwechslung für mich: mal aus den Bergen herauskommen und Städte wie Lübeck, Bremen oder Osnabrück und auch das Publikum in Norddeutschland zu sehen. Habe viele Leute getroffen und Selfies gemacht.

Frage: Wenn Du abseits vom Bergdoktor auftrittst, bist Du weiter auf vielen Theaterbühnen unterwegs, auf denen auch Deine Anfänge spielten. Könntest Du Dir vorstellen, in Zukunft wieder mit Schauspielprojekten auf die Theaterbühne zu gehen?

Antwort: Für das Theater fehlt mir leider gerade die Zeit. Tatsächlich habe ich meine letzte Theatervorstellung 2001 gespielt. Ist schon eine Weile her …

Frage: Welche Rolle hast Du da gespielt?

Antwort: Das war der Alfred in „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Horváth. Es reizt mich natürlich immer wieder. Aber es muss auch das richtige Stück sein.

Frage: Für Deine Familie schreibst Du als Weihnachtsgeschenke Gedichte. Magst Du verraten, worum geht es da? Was sind das für Gedichte?

Antwort: Das hat eigentlich als Spaß angefangen. Ich wollte für die Familie das Jahr zusammenfassen und dabei nicht nochmal die Situationen „aufs Brot schmieren“, sondern lustig zurückblicken. Das ist schön, weil es eine sehr kontemplative Art ist, das Jahr Revue passieren zu lassen. In der Zeit, wo alle aufs Handy gucken und gar nicht mehr wissen, wo sie hinscrollen sollen, ist das eine sehr entschleunigende, ja, beglückende Art, sich mit dem Jahr auseinanderzusetzen.

Frage: Hast Du ein Lieblingsgedicht?

Antwort: Ein Lieblingsgedicht? „Weihnachten“ von Hesse fällt mir da ein. Und einen Lieblingstext habe ich. Der ist von Antoine de Saint-Exupéry und heißt „Der Schatz des Kindes“. Und ansonsten habe ich noch eine Idee. Ich würde wahnsinnig gern Schillers Glocke einmal mit Musik vortragen.

Frage: Würdest Du das dann auch ganz durchziehen? Es ist ja schon ein ganz schönes Brett …

Antwort: Ja, das würde dann mehr in Richtung Hörbuch gehen.

Frage: Apropos Hörbuch, Du hast vor einigen Jahren eine Reihe von Klassikern in Zusammenarbeit mit Reclam eingelesen. Gab es da ein Werk, das Du durch das Einlesen nochmal neu kennengelernt hast?

Antwort: Eigentlich alle. Ich wusste noch aus der Schulzeit, welche Langeweile zum Beispiel ein Schimmelreiter verursachen kann. Was ich am spannendsten fand, war die Erkenntnis: Kafka ist eigentlich ein Humorist. Und auch, dass selbst ein Schimmelreiter unheimlich spannend sein kann. Seitdem sage ich immer, dass die Reclam-Geschichten eigentlich das gelbe Netflix sind.

Frage: Noch immer sind die Aufnahmen stark gefragt. Rund 30.000 Hörer im Monat allein bei Spotify.

Antwort: Viele Abiturienten laden sich die Werke herunter und hören sie in der Prüfungsvorbereitung. Dafür habe ich mir wahnsinnig viel Mühe gegeben, das ordentlich und gut einzulesen. Irgendwann las ich dann mal in ein paar Online-Kommentaren: „Geile Sache, mach auf doppelte Geschwindigkeit, dann geht es schneller.“ Und da dachte ich mir doch kurz: „Ja super, ich sitze im Studio und überlege, wann wo welche Sprechpause passen könnte, und die Hörer rauschen auf doppelter Geschwindigkeit durch die Geschichte“ (lacht). Aber Hauptsache, man hört es und es gerät nicht in Vergessenheit.

Frage: Kommen wir mal zum Bergdoktor ...

Antwort: Da gibts auch viele kafkaeske Situationen.

Frage: Ich habe die erste Folge der neuen Staffel gesehen und ...

Antwort: Oh, ja? Das hast du mir voraus.

Frage: Ach wirklich? Wirfst Du vorab keinen Blick auf die fertigen Folgen?

Antwort: Ich könnte, aber während wir noch im Prozess sind, bringt es mir meist nichts und ansonsten fehlt auch einfach die Zeit. Wenn es um 20.15 Uhr im Fernsehen läuft, ist das auch für mich die Premiere.

Frage: Der Bergdoktor Martin Gruber hat in der Serie eher einen trockenen Humor und gilt nicht unbedingt als humorvoll. In deinen anderen Formaten erlebe ich Dich allerdings als überaus lustig. Welche Rolle spielt Humor für Dich?

Antwort: Privat eine sehr große. Deswegen schaue ich am liebsten Komödien oder Stand-up-Comedians. Tatsächlich muss ich das beim Bergdoktor ein wenig aussparen, das ist ja Drama. Das muss Gruber oft eher vorantreiben. Für die sogenannten „Comic Reliefs“ (also für entlastende Gags im Drama, Anm. d. Red.) sind andere zuständig, zum Beispiel der Kahnweiler. Ab und zu gelingt es mir aber, ein kleines Augenzwinkern einzustreuen.

Frage: In der ersten Folge der neuen Staffel gibt es am Anfang eine Szene, in der Dr. Gruber mit seiner Freundin zusammen morgens in den Alpen aufwacht, nachdem sie die Nacht nur mit Schlafsack und Isomatte auf dem Berg verbracht haben. Wäre das auch was für Dich?

Antwort: Ja, absolut. Habe ich schon gemacht.

Frage: Wie ist das, wenn man morgens in den Bergen aufwacht?

Antwort: (lacht) Man ist je nach Jahreszeit erstmal froh, dass man nicht erfroren ist. Man liegt da und will eigentlich gar nicht schlafen, sondern schaut in die Sterne. Lange schlafen ist da sowieso nicht möglich, weil die Sonne früh wieder aufgeht. Draußen zu schlafen ist immer ein großes Abenteuer, weil man buchstäblich kein Dach über dem Kopf hat.

Frage: Du sagtest am Anfang, es tut gut, mal aus den Bergen herauszukommen. Wenn Du Urlaub machst, reizen dich da Meer und Strand?

Antwort: Ich bin eher Strandspaziergänger als Strandlieger. Ich schwimme auch sehr gerne, aber eher in einem See oder einem Pool mit Bahnen. Am Meer hingegen lasse ich die Gedanken laufen.

Frage: Also hätte es für den Meerdoktor wohl nicht gereicht?

Antwort: (schmunzelt) Doch, das glaube ich schon, dass es für den Meerdoktor auch gereicht hätte. Der läge da sicher auch nicht so viel herum.

Wenn in den Alpen neue Folgen vom „Bergdoktor“ entstehen, pilgern viele Fans in die Berge in der Hoffnung auf ein Foto mit ihren Stars:

Frage: Kennst Du die 36 Fragen zum Verlieben? Das ist eine Reihe von Fragen, die sich frisch Verliebte und die, die es noch werden wollen, stellen können, um ihr Gegenüber besser kennenzulernen.

Antwort: Davon habe ich gehört.

Frage: Würdest Du mir vier der Fragen einmal als Du selbst und einmal in Deiner Rolle als Dr. Martin Gruber beantworten?

Antwort: Lass es uns versuchen, Let’s go.

Frage: Alles klar, starten wir mit Dr. Gruber: Herr Gruber, wären Sie gerne berühmt? Und wenn ja, in welcher Form?

Antwort: Grundsätzlich liegt mir nicht wahnsinnig viel daran, berühmt zu sein. Meine Berühmtheit ist höchstens in den Papers, den wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu finden, die ich veröffentlicht habe, als ich noch in New York praktiziert habe. Und dabei würde ich es, denke ich, belassen.

Frage: Noch eine Frage für Ihre Rolle als Bergdoktor: Wie sieht für Sie, Herr Gruber, der perfekte Tag aus?

Antwort: Der perfekte Tag ist ein halber Tag in der Praxis, um zu sehen, dass alle Patienten versorgt sind. Ein kurzer Abstecher vorbei am Hof und dann würde ich mit Karin auf den Berg gehen.

Frage: Herr Gruber, haben Sie eine leise Vorahnung davon, wie Sie sterben werden?

Antwort: Oh, das fragen Sie einen Arzt … Ja, gute Frage. Man muss aufpassen, dass man sich selbst nicht zu sehr überprüft, mit all dem, was man eventuell haben könnte. Ich hoffe, dass es ein natürlicher Tod ist. Dass mich also keine Krankheit dahinrafft, sondern das Alter.

Frage: Sind Sie der Überzeugung, dass sich alles zum Guten wenden wird, Herr Gruber?

Antwort: Definitiv.

Frage: Und jetzt die Fragen an dich als Hans Sigl:

Frage: Wärst Du gerne auf eine andere Art berühmt?

Antwort: Das mit dem Ruhm ist so eine Sache. Es gibt die Popularität und die Berühmtheit. Berühmtheit ist für mich eher mit Inhalten als mit einer Kunstform verknüpft. Man ist populär, wenn man wegen einer Rolle bekannt ist. Um wirklich berühmt zu sein, müsste man schon einen Nobelpreis oder sowas kassiert haben.

Frage: Was macht für Dich den perfekten Tag aus?

Antwort: Einer, an dem ich mir aussuchen kann, was ich tue. Ich habe keine Verpflichtungen, sondern Optionen. Ich kann mich entscheiden, ob ich mich hinsetze und an meiner neuen Lesung arbeite oder mit dem Fahrrad fahre. Wenn ich nichts zu tun habe, dann ist das für mich ein perfekter Tag. Das heißt aber nicht, dass ich nichts tue. Ein perfekter Tag kann natürlich auch sein, wenn ich 10 Stunden drehe. Da sind nur eben die Optionen wesentlich eingeschränkter.

Frage: Hast Du eine Vorstellung davon, wie Du sterben wirst?

Antwort: Ich habe es in meiner letzten Solo-Show etwas überspitzt. Da habe ich geschrieben, wenn ich 112 bin, wird es eine Tagesschau-Sprecherin oder einen Tagesschau-Sprecher geben, der dann sagt: „Hans Sigl, der bekannte Schauspieler aus der Serie „Der Bergdoktor“, ist im Alter von 112 Jahren gestorben.“ Ich glaube, dass ich tatsächlich einfach einschlafen werde. Das nehme ich mir vor.

Frage: Das ist auch Thema in der neuen Staffel. In der ersten Folge geht es um einen Patienten, der sich „Longevity“, also dem Wunsch nach einem möglichst langen oder sogar dem Traum vom ewigen Leben, verschrieben hat. Teilst Du den Traum?

Antwort: Man macht es ja schon in kleinen Schritten. Ab 50 kommt das verstärkt. Man achtet auf seine Ernährung, macht mehr Sport und hat natürlich seine Vorsorgetermine. Wenn dann allerdings jemand anfängt, seinen kompletten Biorhythmus zu überwachen und alles auf dem Handy hat, weiß ich nicht, ob dieser Stress gut ist. Vielleicht sollte man auch gelegentlich in die andere Richtung gehen und mehr meditieren, als sich nur mit Zahlen auseinanderzusetzen.

Frage: Meditierst Du etwa?

Antwort: Ja.

Frage: Wie oft kommst Du dazu?

Antwort: Nicht so oft, wie ich möchte, aber immer kurz bevor es nötig ist. Spätestens wenn man merkt, dass es einem in ein oder zwei Tagen zu viel werden könnte, sollte man sich eine Meditation, eine Auszeit gönnen. Die meisten glauben, Meditation ist es nur, wenn man im Lotus-Sitz fünf Zentimeter über dem Boden schwebt. Doch das muss vorher anfangen.

Antwort: Und wenn ich dann Menschen höre, die sagen: „Du, lass mal gucken, wie viel Prozent guten Schlaf wir hatten.“ „Ich hatte gestern 76 Prozent.“ „Oh, da war ich bei 85 Prozent.“ Dann wird es zu sehr zum Wettbewerb. Das finde ich nicht gut. Alt werden wollen sie alle, aber alt sein will keiner. Deswegen sollte man sowas wie die 10.000 Schritte zu seinem täglichen Ritual machen, wenn man die Zeit hat.

Frage: Der Patient in der ersten neuen Folge kennt nur noch sein Thema. Wie kann man Menschen noch erreichen, die sich in einer „Bubble“, also Filterblase, befinden?

Antwort: Das ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, das auch die Pandemie sichtbar gemacht hat. Die Stresssituation der Pandemie hat genau diese Abkapselung, Abschottung und diesen, nennen wir es mal den „Bubbleismus“, erzeugt. Ich glaube, es geht darum, „Bubbles“ zusammenzuführen.

Frage: Bist Du der Überzeugung, dass sich alles zum Guten wenden wird?

Antwort: (schmunzelt) Ich glaube, die Welt ist verloren. Es wird in absehbarer Zeit von vielleicht 10.000 bis 15.000 Jahren, hier irgendwann eine große Ruhe einkehren. Zumindest sind wir auf dem Weg dahin.

Frage: Woran machst Du das fest?

Antwort: Wir tragen massiv dazu bei, dass das Klima sich verändert. Und es wird so getan, als ob wir den Planeten retten müssen. Dem Planeten ist das recht egal, was hier passiert. Den Planeten muss man nicht retten. Wir müssen die Menschen retten, die auf dem Planeten leben. Viel mehr noch als eine Klimaschutzpolitik braucht es eine Menschenschutzpolitik. Dennoch bin ich jeden Tag zuversichtlich, dass es junge Leute gibt, die gerade heranwachsen oder schon dabei sind, das anders zu machen.

Frage: Wirst Du im Alter pathetischer?

Antwort: Nein. Ich habe das Gefühl, ich werde klarer. Also es wird für mich immer klarer, was ich zu sagen habe und wie ich es sehe.

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