Drehstart im Februar  Komparsen für neue Klaus-Peter-Wolf-Filme gesucht

| | 08.01.2025 17:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Zwei weitere Filme aus der Klaus-Peter-Wolf-Reihe werden für das ZDF verfilmt. Foto: Archiv/Ortgies
Zwei weitere Filme aus der Klaus-Peter-Wolf-Reihe werden für das ZDF verfilmt. Foto: Archiv/Ortgies
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Ab Februar 2025 werden in Ostfriesland gleich zwei neue Filme aus der Klaus-Peter-Wolf-Reihe für das ZDF gedreht. Aktuell werden dafür Komparsinnen und Komparsen gesucht. So kann man sich bewerben.

Ostfriesland/Norden - In wenigen Wochen wird in Ostfriesland wieder gemordet. Glücklicherweise nur vor der Kamera und ohne echtes Blutvergießen. Ab Mitte Februar 2025 gehen die Dreharbeiten für die nächsten beiden Ostfriesenkrimis nach der Romanvorlage des Norder Autors Klaus-Peter Wolf los. Dafür werden aktuell Komparsen gesucht.

Martin Lehwald ist Filmproduzent und Geschäftsführer der „Schiwago Film“ – der Firma, die die Ostfriesenkrimis für das ZDF produziert. Wie er auf Nachfrage verrät, sind schon einige Bewerbungen bei ihm und seinem Team eingegangen. Gesucht werden Menschen egal welchen Alters und Aussehens, die später in den Filmen zum Beispiel als Cafégäste zu sehen sein werden. „Wir können vermutlich nicht alle Bewerbungen berücksichtigen, aber wir bemühen uns“, sagt er.

Drehstart von zwei neuen Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter-Wolf für das ZDF

Gedreht werden ab dem 12. Februar 2025 zwei Filme gleichzeitig: „Ostfriesensturm“, der 16. Fall von Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen, und der zweite Film aus der Sommerfeldt-Reihe, „Ostfriesen-Todesspiel“, der als Spin-off um den Hausarzt und Serienmörder Dr. Sommerfeldt in die Film-Reihe integriert werden soll. Die Besonderheit: Die Romanvorlage um den mordenden Arzt ist aus der Sicht des Täters statt aus der Sicht der Ermittler geschrieben.

Er spielt den Bösewicht Dr. Bernhard Sommerfeldt: Schauspieler Sven Schelker. Foto: Archiv/Michael Ihle
Er spielt den Bösewicht Dr. Bernhard Sommerfeldt: Schauspieler Sven Schelker. Foto: Archiv/Michael Ihle

Für das Team um Martin Lehwald also durchaus eine Herausforderung, auf die er sich aber freut, wie er sagt. Ebenfalls spannend für ihn und seine Kollegen: Es wird Zeitsprünge geben, in denen unter anderem die Corona-Pandemie thematisiert wird. „Da mussten wir also erst einmal Revue passieren lassen, was damals alles passiert war“, sagt der Produzent.

Das sind die Hauptrollen in den neuen Ostfrieslandkrimis

Regie führt Marcus Otto Rosenmüller, der bereits bei „Ostfriesenmoor“ und „Ostfriesenfeuer“ mitwirkte. Die Hauptrollen spielen Picco von Groote als Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und Tom Radisch als Kommissar Frank Weller. Radisch hat die Rolle vergangenes Jahr von Christian Erdmann übernommen, der im Dezember 2024 in „Ostfriesennacht“ letztmalig als Kommissar Weller zu sehen war und sich nun anderen Projekten widmen will. Zwei Filme wurden in der neuen Besetzung im Frühjahr 2023 bereits abgedreht. „Ostfriesenhölle“ und „Ostfriesentotenstille“ sollen vermutlich im Laufe dieses Jahres erscheinen.

Tom Radisch (rechts) ist der neue Darsteller an der Seite von Picco von Groote. Er verkörpert nun Klaus-Peter Wolfs (Mitte) Romanfigur Frank Weller. Foto: Archiv/Weiden
Tom Radisch (rechts) ist der neue Darsteller an der Seite von Picco von Groote. Er verkörpert nun Klaus-Peter Wolfs (Mitte) Romanfigur Frank Weller. Foto: Archiv/Weiden

Die Krimis von Klaus-Peter Wolf, die nach Angaben des Fischer-Verlags mehr als 15 Millionen Mal verkauft und in 24 Sprachen übersetzt wurden, sind bekannt dafür, dass sie an echten Schauplätzen spielen und es für einige literarische Figuren reale Vorbilder gibt. Der Autor lebt wie seine Hauptfiguren in Norden. Der Kontrast zwischen Postkarten-Idylle und grausamen Verbrechen zieht regelmäßig viele Fans an. Das ZDF kaufte sich die Filmrechte und strahlte mittlerweile elf „Ostfriesenkrimis“ aus. Bei den Erstausstrahlungen locken die Filme Millionen Menschen vor die Fernseher.

So kann man sich als Komparse bewerben

Die Dreharbeiten der neuen Filme beginnen am 12. Februar 2025 und werden vermutlich bis Mitte April andauern. Wer sich vorstellen kann, als Komparsin oder Komparse mitzuwirken, kann eine Mail mit Foto und Eckdaten an komparsen@schiwagofilm.de senden. Das Produktionsteam wird die Bewerbungen dann in den kommenden Wochen sichten und sich melden.

„Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich, da bitten wir um ein bisschen Geduld“, sagt Martin Lehwald. Im Laufe der Dreh- und Planungsarbeiten könne es zudem auch noch vorkommen, dass Komparsen mit speziellen Fähigkeiten oder Eigenschaften gesucht werden. Das werde man dann aber kurzfristig verkünden.

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