Berlin  Wahlumfragen im Überblick: Die neuesten Zahlen zur Bundestagswahl 2025

Eva Dorothée Schmid , Mark Otten
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Von Eva Dorothée Schmid , Mark Otten
| 17.02.2025 12:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wahlumfragen zum Ausgang der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 gibt es viele. Ein Überblick über die aktuellen Zahlen. Foto: IMAGO/Hanno Bode
Wahlumfragen zum Ausgang der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 gibt es viele. Ein Überblick über die aktuellen Zahlen. Foto: IMAGO/Hanno Bode
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Bevor Deutschland am 23. Februar 2025 eine neue Regierung wählt, geben Wahlumfragen Hinweise auf den möglichen Wahlausgang. Welche Parteien sind im Aufwärts- oder Abwärtstrend? Die aktuellen Zahlen der Sonntagsfrage und wie sie sich in den vergangenen Wochen entwickelt haben im Grafik-Überblick.

Für die Bundestagswahl 2025 sehen die verschiedenen Umfrageinstitute seit Monaten die Union aus CDU und CSU bei rund 30 Prozent als stärkste Kraft. Ihr folgen AfD, SPD, Grüne und die Linke. FDP und BSW kämpfen um den Einzug in den Bundestag.

Mehrere Forschungsinstitute führen Wahlumfragen durch, derzeit erscheint fast täglich eine neue. Bekannt sind die Umfragen auch als sogenannte „Sonntagsfrage“, denn es wird gefragt, welche Partei jemand wählen würde, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären.

Zu den Umfrageinstituten zählen Infratest dimap, INSA, das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), YouGov, Forsa, die Forschungsgruppe Wahlen, Verian (ehemals Kantar/Emnid), die Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung sowie Ipsos. Diese Institute verwenden unterschiedliche Methoden für ihre Umfragen: Telefonische Befragungen, Online-Befragungen sowie gemischte Befragungen.

Veröffentlicht werden dürfen Wahlumfragen bis kurz vor der Wahl. Lediglich ab dem Zeitpunkt, an dem am 23. Februar 2025 die Wahllokale öffnen, ist die Veröffentlichung neuer Umfragen verboten.

Unsere Grafik zeigt die aktuellen Umfrageergebnisse der unterschiedlichen Umfrage-Institute sowie den Verlauf der Zustimmung für die einzelnen Parteien:

Die Grafik zur Stimmverteilung zeigt, wie stark die Parteien anhand der Wahlumfragen im Vergleich zur Bundestagswahl 2021 gewinnen oder verlieren würden:

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Die Fehlerquote wird von den Umfrageinstituten mit zwei bis vier Prozent angegeben. Forschungen zur Zuverlässigkeit von Meinungsumfragen zeigen aber, „dass die Fehlerquoten sehr viel größer sind als die, die angeben werden“, sagt Rainer Schnell, Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen. Er spricht von Fehlerquoten von bis zu fünf Prozentpunkten. 

Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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