Schutzzone auch in Ostfriesland Vogelgrippe-Ausbruch in Legehennenbetrieb im Wangerland
In einem Legehennenbetrieb im Wangerland ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Das hat auch Folgen für Betriebe und Hobbyhaltungen in Ostfriesland.
Wangerland/Ostfriesland - In einem Legehennenbetrieb in der Gemeinde Wangerland ist am Mittwoch, 5. Februar 2025, ein Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI), besser bekannt als Vogelgrippe, offiziell festgestellt worden. Das schreibt der Zweckverband Veterinäramt Jade-Weser. Die betroffenen Tiere zeigten typische Symptome wie erhöhte Sterblichkeit, Apathie und Fieber. Nach ersten Verdachtsmomenten wurden umgehend Proben entnommen und an das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg geschickt, wo das Virus in den Proben nachgewiesen wurde. Am Donnerstag, 6. Februar 2025, bestätigte das Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts den Befund offiziell.
Der Geflügelbestand von 12.000 Legehennen wurde laut Mitteilung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben tierschutzgerecht getötet, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Zur Eindämmung der Tierseuche wurden eine Schutz- und eine Überwachungszone eingerichtet.
Schutzzone reicht bis Ostfriesland
Diese Zone umfasst einen Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb. Innerhalb dieser Zone gelten strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Neben Hobbyhaltungen sind auch Betriebe mit großen Geflügelbeständen von den damit verbundenen Einschränkungen betroffen.
An die Schutzzone schließt sich die Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern an. Hier werden ebenfalls spezifische Kontrollmaßnahmen umgesetzt, jedoch mit geringerer Intensität als in der Schutzzone. Die Schutzzone umfasst Teile der Gemeinde Wangerland, der Stadt Wittmund, der Samtgemeinde Esens sowie der Inseln Wangerooge und Spiekeroog.