Berlin  Koalitionsvertrag: Sozialverband sieht „gute Kompromisse” bei der Rente

Rena Lehmann
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Von Rena Lehmann
| 10.04.2025 09:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Lob für die Rente, Kritik beim Thema Pflege: Die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschlands, Michaela Engelmeier, äußert sich zum Koalitionsvertrag. Foto: Susie Knoll
Lob für die Rente, Kritik beim Thema Pflege: Die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschlands, Michaela Engelmeier, äußert sich zum Koalitionsvertrag. Foto: Susie Knoll
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Lob bei der Rente, Kritik beim Thema Pflege. So reagiert der Sozialverband auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD.

Die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, sieht beim Thema Rente „gute Kompromisse” im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Unserer Redaktion sagte Engelmeier: „Ausdrücklich loben können wir, dass bei der Rente gute Kompromisse gefunden worden sind. Sehr zu begrüßen ist es, dass neue Selbstständige, die keinem obligatorischen Alterssicherungssystem zugeordnet sind, gründerfreundlich in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.” Damit werde ein erster Schritt in Richtung Erwerbstätigenversicherung vollzogen und Altersarmut bei Selbstständigen vorgebeugt. Der SoVD mahnte bei der Rente allerdings weitere, Reformen an. 

Engelmeier vermisst im Koalitionsvertrag von Union und SPD verbindliche Zusagen für eine aus ihrer Sicht dringend nötige Pflegereform. Engelmeier sagte: „Insgesamt fallen die Ausführungen im Koalitionsvertrag zur pflegerischen Versorgung sehr dürftig aus und wird der dramatischen Situation in der Pflege nicht gerecht. Das ist eine sehr große Enttäuschung - hier muss dringend nachgebessert werden.” Es würden lediglich Prüfaufträge an eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe formuliert.

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