Heimatcheck Warum Hage so lebenswert ist
Helga Christians lebt in Hage – und sie verrät im Heimatcheck, was an der Samtgemeinde so besonders ist. Es ist nicht die allein die Schönheit der Natur. Auch die Menschen spielen eine große Rolle.
Hage - Nordsee und Natur – damit kann Hage punkten. Doch die Samtgemeinde zeichnet sich nicht nur durch ihre Landschaft aus, sondern auch durch ein starkes Miteinander. Wer hier lebt, der erlebt Gemeinschaft, Engagement und Erholung.
Helga Christians ist ein lebendiges Beispiel dafür, was Engagement in Hage bedeuten kann. Sie selbst ist im SV Hage in mehreren Gruppen aktiv, wie Radwandern und Linedance, nur bei dem sportlichen Teil muss sie zurücktreten: Ihre Knie machen das nicht mehr mit.
Foto-Hotspot in Hage
Das Lütetsburger Schloss samt Park bietet Motive für Naturliebhaber und Freunde historischer Gebäude. In der Weihnachtszeit und zur Ilumina lockt die Anlage mit Lichterglanz.
Die Nähe zur Natur als Pluspunkt für Hage
Für den Heimatverein geht sie immer wieder auf die Suche nach passenden Motiven und hilft bei der Gestaltung des Kalenders „Historisches Hage“. Als langjährige Einwohnerin der Gemeinde kennt und liebt sie ihre selbst gewählte Heimat. Besonders die Nähe zur Natur ist für sie ein großer Pluspunkt.
„Wir wohnen nur 150 Meter vom Wald entfernt“, erzählt sie, „und zur Nordsee ist es auch nicht weit.“ Spaziergänge am Kiessee, das Fotografieren am Treidelpfad oder Touren mit der Radwandergruppe sind feste Bestandteile ihres Alltags. Für sie ist Hage mehr als nur ein Dorf. Es ist eine Gemeinde, in der Vereinsleben großgeschrieben wird.
In Hage findet jeder seinen Platz
Ob Heimatverein, Sportvereine, DRK, Feuerwehr, Pfadfinder oder Musikgruppen – hier findet jeder seinen Platz. Fast jeder Hager ist in einem Verein aktiv. „Das verbindet die Menschen. Der Hager ist ein Vereinsmensch“, sagt Christians. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche.
Entsprechend kann der Einkauf in der Samtgemeinde länger dauern: Irgendwo trifft man immer jemanden, bei dem man stehen bleibt und mit dem man sich ein paar Minuten verquatscht. Veranstaltungen wie das Ortsfest oder das Aufstellen des Maibaums sind feste Traditionen, bei denen Jung und Alt zusammenkommen und an denen jeder gern teilnimmt.
Kostenlose Plattdeutsch-Kurse für Zugezogene
Auch für Zugezogene ist Hage ein attraktiver Ort. Viele ziehen aus Nordrhein-Westfalen oder Süddeutschland in die Region – angezogen vom Lebensstil und der guten Infrastruktur. „Die machen hier einmal Urlaub und wollen dann nie wieder weg“, kann Christians berichten. Die „Neuen“ besuchen auch oft einen der kostenlosen Plattdeutschkurse, die der Heimatverein Hage anbietet.
Kurioser Fakt über Hage
Mit 30,8 Metern Kappenhöhe hat der Flecken Hage in der Samtgemeinde Hage die höchste Windmühle Deutschlands. Das Wahrzeichen der Samtgemeinde wurde 1873 als vierstöckiger Galerieholländer errichtet. 1880 wurde die Mühle nach einem Brand um eine Etage aufgestockt, um die umliegenden Wälder zu überragen und den Wind optimal zu nutzen.
Einkaufsmöglichkeiten, viele Hausärzte, Restaurants und ein Kurzentrum bieten eine hohe Lebensqualität. Bei all dem ist das Ortsbild grün und gepflegt – mit Blumenbeeten, Bäumen und liebevoll gestalteten Verkehrsinseln. Besonders die Natur macht für Helga Christians Hage aus. Egal, wo man ist, überall könne man Natur sehen. Die Samtgemeinde Hage lebt durch Menschen wie sie – bodenständig, naturverbunden und voller Herz.
Der Heimatcheck Ostfriesland ist ein Gemeinschaftsprojekt ostfriesischer Verlage mit freundlicher Unterstützung der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse und der EWE AG. Wie zufrieden sind die Menschen in Ostfriesland mit ihren Städten und Gemeinden? Bis zum 27. April 2025 kann man unter www.heimatcheck-ostfriesland.de an der Umfrage teilnehmen.
Hage in Zahlen