Hamburg Wellness, Städtetrip oder an den Strand? So verreisen die Deutschen am liebsten
Der große Sommerurlaub ist für viele Menschen das Highlight des Jahres. Doch welche Reisen sind bei Deutschen besonders beliebt und welche weniger? Ein Überblick.
Die Sommerferien stehen in den meisten Bundesländern schon bald vor der Tür. Entsprechend schmieden viele Familien Pläne für ihre Urlaubsreise. Doch wo zieht es die Menschen in Deutschland besonders hin, an den Strand oder doch lieber auf den Campingplatz? Wir klären auf.
Das Online-Portal Statista hat in einer Studie mehr als 4.000 Menschen ab 18 Jahren befragt, wie sie ihren Urlaub verbringen. Das Ergebnis: Mit 44 Prozent ist der Besuch bei Familie und Freunden am beliebtesten. Dahinter folgen der klassische Strandurlaub mit 43 Prozent sowie die Städtereise mit 40 Prozent.
Sehen Sie in der Statista-Grafik die beliebtesten Urlaubsarten der Deutschen:
Doch auch der Urlaub in der freien Natur bedeutet für viele Menschen eine Erholung vom Alltag. Knapp ein Viertel der Befragten gaben an, regelmäßig einen Outdoorurlaub zu verbringen. Dagegen tendieren 18 Prozent der Urlauber lieber zur Wellnessauszeit, dahinter folgen der Aktivurlaub mit 16 Prozent und der Campingurlaub (14 Prozent).
Etwas überraschend: Deutlich unbeliebter sind Kreuzfahrten mit lediglich 9 Prozent Zustimmung und der Cluburlaub (7 Prozent). Am wenigsten konnten sich die Befragten für sogenannte Rucksackreisen begeistern. Hier gaben lediglich fünf Prozent an, mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein.
Was verwundert: Obwohl nur 14 Prozent der Befragten angaben, den Campingurlaub zu bevorzugen, vermeldete das Statistische Bundesamt erst kürzlich, dass im vergangenen Jahr so viele Menschen wie nie zuvor ihren Urlaub auf dem Campingplatz verbracht haben.
Sehen Sie in der Statista-Grafik die wieder steigende Popularität von Camping in Deutschland:
Nach den Einschnitten durch die Corona-Pandemie (2021 nur 32,9 Millionen) stieg die Zahl der Übernachtungen auf 42,9 Millionen an. Dies bedeutet ein weiteres Plus im Vergleich zu den Jahren 2023 (+1,6 Millionen) und 2022 (+2,7 Millionen).