4:2-Sieg zum Start SV TiMoNo erreicht souverän die zweite Verbandspokal-Runde
Beim Ligakonkurrenten SV Ahlerstedt/Ottendorf zeigten die Ostfriesinnen kurz vor dem Ligastart eine gute Leistung. Die Aufstellung zeigte die neue Kaderdichte beim Spitzenteam.
Ahlerstedt/Ottendorf - Die Oberliga-Fußballerinnen des SV TiMoNo haben einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Im Verbandspokal siegten sie beim Ligakonkurrenten SV Ahlerstedt/Ottendorf am Sonntag, 3. August, mit 4:2. In der Liga geht es am Sonntag, 10. August, mit einem Heimspiel gegen den TuS Büppel los.
Auf die Frage, warum seine drei Stammkräfte Lea Siemens, Fabia Feeken und Lina Wallbaum nicht in der Anfangsaufstellung, sondern auf der Bank zu finden gewesen seien, antwortete Trainer Jan-Henrik Koppelkamm: „Das ist halt unsere neue Qualität.“
Schnelle TiMoNo-Antwort
Ein Paukenschlag leitete die Begegnung ein. Auf Zuspiel Anneke Kampens schloss Hannah Schrapper in der ersten Minute knallhart ins kurze Eck ab. Die Heimelf kam nach einer gegnerischen Flanke, die bereits geklärt schien, zum Ausgleich durch Emma Scheil, die aus elf Meter einschieben konnte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten – und sie kam doppelt. Eine Ecke Alina Murras drückte wiederum Hannah Schrapper am zweiten Pfosten über die Linie. Kurz darauf fing Anneke Kuper einen Rückpass zur Keeperin Alina Winkler ab und versenkte den Ball von der Strafraumgrenze aus im langen Eck.
Spieldaten
TiMoNo: Bennen; Schlegel, Eden (79. Genz), Schrapper (63. Wallbaum), Kampen (46. Siemens), Hasnik, Jetses, Moldenhauer, Borde, Murra (58. Feeken), Lohnitz.
Tore: 0:1 Schrapper (1.), 1:1 Scheil (20.), 1:2 Schrapper (22.), 1:3 Kampen (23.), 1:4 Lohnitz (78.) 2:4 Rexin (90.).
Zur Halbzeit kam Lea Siemens für Kampen, die ihr Soll mehr als erfüllt hatte. Für sie taten sich rasch zwei große Gelegenheiten auf, bei denen sie allerdings leer ausging. Bei der ersten legte sie sich den Ball etwas zu weit vor, sodass Winkler klären konnte. Die zweite schoss sie nach Fenna Bordes Flanke direkt übers Gehäuse, hätte den Ball aber zuvor besser angenommen. Für das 1:4 sorgte schließlich Lilli Lohnitz, nachdem sie Bordes Flanke unter Kontrolle gebracht hatte.
Das sagt der Trainer
Das Weiterkommen im Pokal geriet jedoch zu keiner Zeit mehr in Gefahr, obwohl noch ein zweiter Gegentreffer für den SV Ahlerstedt/Ottendorf fiel. Als Torwartin Rieke Bennen, statt eine Mitspielerin anzuspielen, nur die Füße von Freyke Rexin fand, hatte diese keinerlei Mühe, ins leere Tor zu vollenden.
„So relativ leicht gegen Ahlerstedt zu siegen ist uns bisher nicht gelungen“, zeigte sich Coach Koppelkamm hochzufrieden. „Nach der Pause waren wir nicht mehr so zwingend, doch haben wir uns als durchgehend dominant und selbstbewusst gezeigt.“