Osnabrück  Landespokale 2025/26: VfL Osnabrück scheitert als bis dato einziger Drittligist

Benjamin Kraus
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Von Benjamin Kraus
| 07.09.2025 15:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Bryan Henning (Osnabrück) beim Landespokal-Spiel in Jeddeloh. Foto: Michael Titgemeyer
Bryan Henning (Osnabrück) beim Landespokal-Spiel in Jeddeloh. Foto: Michael Titgemeyer
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Der kürzeste Weg in den DFB-Pokal ist für den VfL Osnabrück seit vergangenem Dienstag versperrt: Die Niederlage nach Elfmeterschießen beim SSV Jeddeloh war das erste Aus eines Drittligisten im Landespokal in dieser Saison. Wie es der Konkurrenz der Lila-Weißen ergeht.

Wenige Tage nach den Randale-Aktionen im Stadion des TSV Havelse ist der VfL Osnabrück im Landespokal ausgeschieden: Das 4:5 nach Elfmeterschießen beim SSV Jeddeloh II sorgt nun dafür, dass Havelse als einziger verbliebener Drittligist das ranghöchste Team und der Favorit im Profistrang des Niedersachsenpokals ist und die große Chance auf den Erstrunden-Einzug in den DFB-Pokal 2026/27 hat. Das Karma schlägt eiskalt zurück, würden abergläubische Menschen sagen - faktenorierntierteren Lesern sei gesagt, dass der VfL als erster Drittligist in dieser Saison in einem Landespokal die Segel streichen musste. Die Übersicht.

Havelse und Jeddeloh stehen im Halbfinale, zwei Tickets dafür werden zwischen vier Regionalligisten ausgespielt: BW Lohne reist nach Drochtersen/Assel, der SV Meppen spielt im Klassiker beim VfB Oldenburg.

Waldhof Mannheim steht als klassenhöchstes Team im Viertelfinale (noch nicht angesetzt) in einem Wettbewerb, in dem die Regionalligisten Astoria Walldorf und SV Sandhausen die größten Konkurrenten auf dem Weg in den DFB-Pokal sein dürften.

Der FC Ingolstadt, 1860 München und Jahn Regensburg stehen seit diesem Wochenende als Drittligisten im Viertelfinale - der FCI aber nach diversen Zitterpartien und knappen Siegen. Dazu musste Regensburg in Ansbach ins Elfmeterschießen und schaffte beim Regionalligisten erst in der siebten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1 in der regulären Spielzeit. 1860 hat am Wochenende den starken FV Illertissen, der jüngst den 1. FC Nürnberg aus dem DFB-Pokal gekegelt hatte, aus dem Weg geräumt. Schweinfurt ist ebenfalls noch im wohl härtesten Wettbewerb aller Landespokale, muss aber noch sein Achtelfinale überstehen.

Der FC Energie Cottbus ist als einziger Drittligist klarer Favorit im Wettbewerb und hat an diesem Wochenende den Einzug in die 3. Runde klar gemacht.

Der SV Wehen Wiesbaden steigt als Drittligist erst in die 3. Runde des Wettbewerbs ein.

Hansa Rostock ist einziger Drittligist im Wettbewerb, muss aber sieben Runden gegen unterklassige Gegner überstehen. Der erste Schritt ist seit diesem Wochenende gemacht.

Der Wettbewerb geht Ende September weiter - mit dabei die Drittligisten Alemannia Aachen und Viktoria Köln, die aber auch einige namhafte Regionalligisten als Konkurrenz aus dem Weg räumen müssen.

Auch hier sind mit dem MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen zwei Drittligisten am Start - dazu aber einige namhafte Regionalligisten wie der Wuppertaler SV und RW Oberhausen, das im Oktober die Essener erwartet.

Der 1. FC Saarbrücken als einziger Drittligist steigt erst in Runde 5 in den Wettbewerb ein, wenn die regionalen Vorausscheidungen gespielt sind.

Erzgebirge Aue ist einziger Drittligist im Wettbewerb, hat aber einige Regionalligisten als Konkurrenz.

Im traditionell starken Westfalenpokal ist der SC Verl zwar einziger Drittligist, hat aber mit dem FC Gütersloh, SF Lotte oder SF Siegen namhafte Regionalliga-Konkurrenz , dazu sind einige starke Oberligisten im Wettbewerb.

Der SSV Ulm 1846 hat schon drei Runden erfolgreich überstanden - die meisten in der gesamten Konkurrenz. Der Zweitliga-Absteiger ist als Viertelfinalist klarer Favorit im Wettbewerb mit den Stuttgarter Kickers oder Sonnenhof Großaspach.

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