Osnabrück Handball-Verbandsliga: Mit diesen Zielen gehen die acht regionalen Teams in die Saison
Acht Handball-Teams aus der Region Osnabrück starten in der Saison 2025/26 in der Verbandsliga. Während die Männer Der SG Teuto und der Eickener SV den Klassenerhalt ins Visier nehmen, schielen die Frauen der TSG Burg Gretesch auf den Aufstieg. Eine Vorschau.
Unterhalb des TV Bissendorf-Holte kämpfen die acht klassenhöchsten Handballteams der Region seit Kurzem um Punkte in der Verbandsliga. Während im Männerwettbewerb alle fünf regionalen Vertreter aus dem Landkreis Osnabrück kommen, stammen zwei von drei Teams in der Frauenkonkurrenz aus dem Stadtgebiet. Ein Blick auf die Saison 2025/26.
TuS Bramsche: Auf ein konkretes Saisonziel will sich Trainer Marc Clausing nicht festlegen. Nur soviel: „Wir wollen uns in verschiedenen Bereichen verbessern und weiterentwickeln.“ Personell hat sich wenig getan im Team, die Verzahnung mit der eigenen U21 bleibt weiterhin sehr eng. Der 46:30-Auftaktsieg gegen Wilhelmshaven spülte die Bramscher vorerst an die Tabellenspitze. Die letzte Saison beendete der TuS auf dem siebten Platz.
SG Teuto Handball: Durch die neue Struktur der Verbandsligen und die Zahl der Absteiger blieb die SG trotz des vorletzten Tabellenplatzes in der vergangenen Saison in der Liga. „Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt“, sagt Trainer Christoph Griefingholt dementsprechend. Der 30:20-Sieg am ersten Spieltag gegen Nordhorn II stimmt zuversichtlich.
Eickener SV: Ohne ihren langjährigen Führungsspieler Jonas Visse (Wechsel nach Steinhagen) und Aufstiegstrainer Jörg Pag geht die Eickener SV in die Saison. Neu-Trainer Andreas Schwartz nennt den Klassenerhalt als Minimalziel: „Ich wäre froh, wenn wir uns erst mal in der Liga etablieren können.“ Die Verletzungen der Leistungsträger Philipp Bolte und Janis Vogt reißen ein Loch in den Kader, das es zu stopfen gilt. Zum Auftakt gab es eine 24:29-Derbyniederlage gegen Bissendorf-Holte II.
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TV 01 Bohmte: Auch der TVB geht als Aufsteiger in die Saison. Allerdings gelang den Wittlagern der Sprung in die höhere Klasse erst über die Relegation. „Wenn der Kader verletzungsfrei bleibt und auch Patrick (Buchsbaum, Anm. d. Red.) mitmischen kann, dann gehören wir in die obere Tabellenhälfte“, sagt Trainer Andreas Köppe mit Blick auf den dünnen Kader und seinen Kapitän, der wegen Fußproblemen zuletzt pausierte, bei der 30:37-Auftaktniederlage in Vechta aber spielte und acht Tore erzielte.
TV Bissendorf-Holte II: Die Reserve des TV Bissendorf-Holte gilt als einer der Mitfavoriten auf die Meisterschaft nach dem zweiten Platz in der letzten Saison. Den Erwartungen wurde das Team von Trainer Roman Flatau beim 29:24-Derbysieg in Eicken gerecht. „Wir wollen im oberen Mittelfeld landen“, gibt der Coach die Marschroute vor. Mit nur drei Neuzugängen und zwei Abgängen hat sich im Sommer personell wenig getan beim TVBH II.
TSG Burg Gretesch: Nach dem dritten Platz in der letzten Saison peilen die TSG-Handballerinnen nun den Aufstieg in die Oberliga an. Trainer Thilo Niklas Rammholdt sieht die Stärken vor allem in der Abwehr und im Umschaltspiel. Die Ambitionen untermauerte die TSG mit einem 41:29-Auftaktsieg gegen Aufsteiger Osterfeine, in dem sich Torjägerin Finja Schlegel mit zwölf Treffern schon wieder in Topform zeigte.
HSG Osnabrück: In der letzten Saison landete die HSG im unteren Tabellendrittel der Verbandsliga. Trainer Sebastian Jülicher macht den großen Umbruch mit 13 Abgängen dafür verantwortlich. In diesem Sommer ist das Team bis auf einen Abgang zusammengeblieben und wurde mit vier neuen Spielerinnen verstärkt. „Wir wollen im oberen Drittel mitspielen“, sagt Jülicher.
TV 01 Bohmte: Der Tabellensechste der abgelaufenen Saison ist noch immer auf Trainersuche. Vorerst hat Yvonne Latus als langjährige Spielerin übernommen. Wichtige Ausfälle und schmerzhafte Abgänge dünnten den Kader im Sommer aus. Toptorschützin Anna Timm fällt wegen eines Kreuzbandrisses beispielsweise die ganze Saison aus. Das Ziel ist deshalb erstmal der Klassenerhalt.