Osnabrück  Der Blick geht nach oben: Das haben die Volleyballer der Region Osnabrück vor

Sven Schüer
|
Von Sven Schüer
| 19.09.2025 12:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Nico Auf der Masch (links) und der VfL Lintorf gehen ambitioniert in die neue Saison. Foto: Stefan Gelhot
Nico Auf der Masch (links) und der VfL Lintorf gehen ambitioniert in die neue Saison. Foto: Stefan Gelhot
Artikel teilen:

Der VfL Lintorf geht als klassenhöchstes Männer-Volleyballteam in die Saison 2025/26 und formuliert ambitionierte Ziele. Aber noch ein anderer Verein möchte oben angreifen. Das haben sich die Mannschaften der Region Osnabrück aus Dritter Liga und Oberliga vorgenommen.

Unterhalb der Frauen des VC Osnabrück schlagen fünf Volleyballteams aus der Region in der Dritten Liga und Oberliga auf. Vor allem die Männer des VfL Lintorf und des VCO melden Ambitionen nach oben an. Mit diesen Zielen gehen die Teams in die Saison 2025/26.

3. Liga Männer: Die Volleyballer des VfL Lintorf starten nach den Abgängen einiger Routiniers mit einem verjüngten Team und Holger Zimmermann als neuem Co-Trainer in ihre zweite Saison in der Dritten Liga. Nach Platz fünf in der vorherigen Spielzeit traut Trainer Ewald Derksen seinem VfL zu, um den Aufstieg in die 2. Liga mitspielen zu können ­– sofern sich die jungen Novizen schnell an das neue Niveau gewöhnen. „Wenn es perfekt läuft, können wir oben mitspielen“, hofft der Coach. Braunschweig, Essen II und die Tecklenburger Land Volleys sieht er als Hauptkonkurrenten im Aufstiegsrennen. „Die wollen wir ärgern“, betont Derksen.

3. Liga Frauen: Mit einem noch jüngeren Team geht der SV Bad Laer in die neue Drittliga-Saison. Weil es im deutschen Frauenvolleyball zwei zweite Bundesligen gibt, ist die Dritte Liga die vierthöchste Spielklasse. Aufstiegstrainer Thomas Wilkens hat sein Amt niedergelegt. Oliver Häseker ist der neue Chef an der Seitenlinie zusammen mit Rückkehrerin Daniela Richter als Co-Trainerin. Mit Franca von Zengen und Lea Peters hat das Team zwei Säulen verloren, die durch junge Spielerinnen ersetzt wurden. „Es geht mit vor allem um die Entwicklung der Spielerinnen. Aber der Klassenerhalt ist natürlich auch ein Ziel“, sagt Häseker, der als Spieler unter anderem für den VfL Lintorf in der zweiten Liga aktiv war.

Oberliga Männer: Ambitioniert geht der VC Osnabrück in die neue Spielzeit. „Wir wollen oben mitspielen und den Aufstieg forcieren. Ob das klappt, wird man sehen. Aber wir wollen bestmöglich in der nächsten Saison wieder in der Regionalliga spielen“, sagt Florian Westphal als erster Vorsitzender. Der Kader wurde in der Breite und in der Qualität verstärkt: Vier Neuzugängen steht kein Abgang gegenüber – beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison.

Zurück in der Oberliga ist der TuS Bersenbrück. Während der Corona-Pandemie hatte sich das Team freiwillig in die Verbandsliga zurückgezogen und feierte in der letzten Saison die Rückkehr. „Das Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Trainer Michael Rehkamp. Die größte Aufgabe sei indes die Integration der vielen neuen Jugendspieler in die Mannschaft, betont der Coach. Auf das Derby gegen den VCO freut sich der TuS natürlich besonders.

Oberliga Frauen: Nach einem Jahr in der Verbandsliga ist der TV Schledehausen zurück in der Oberliga . „Wir wollen mehr Spiele gewinnen als verlieren und in die obere Tabellenhälfe“, sagt Spielerin und Trainertochter Merle Munz-Wültener, die aktuell noch in der Babypause ist. Neu im Team von Chefcoach Dieter Wültener sind Lea Mosel, Victoria Voßkühler (zweite Mannschaft) und Imke Brackemann (VCO III). Sie sollen Jennifer Linkmeyer und Anna Besenthal ersetzen.

Ähnliche Artikel