Osnabrück  Menzel-Riedl bleibt Uni-Präsidentin in Osnabrück: Das sind ihre Ziele für die zweite Amtszeit

Lukas Weinandy
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Von Lukas Weinandy
| 23.09.2025 09:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Seit 2019 steht Menzel-Riedl an der Spitze der Universität Osnabrück – als damals jüngste Präsidentin bundesweit. Foto: André Havergo
Seit 2019 steht Menzel-Riedl an der Spitze der Universität Osnabrück – als damals jüngste Präsidentin bundesweit. Foto: André Havergo
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Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl geht in ihre zweite Amtszeit als Präsidentin der Universität Osnabrück. In den kommenden Jahren will sie Bewährtes fortführen und neue Impulse setzen.

Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl bleibt Präsidentin der Universität Osnabrück. Senat und Hochschulrat hatten einstimmig auf eine Ausschreibung verzichtet und ihre Wiederwahl empfohlen, schreibt die Universität. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2025 und dauert acht Jahre.

Die Ernennungsurkunde wurde Menzel-Riedl von dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Falko Mohrs überreicht. In einer Mitteilung der Uni würdigt Mohrs die bisherige Arbeit der Präsidentin: „Unter ihrer Präsidentschaft hat die Universität ihr Profil geschärft, ihre Forschungsstärke ausgebaut und nationale wie internationale Sichtbarkeit gewonnen.“

In ihrer ersten Amtszeit habe Menzel-Riedl Schwerpunkte in der Internationalisierung und Forschungsförderung gesetzt. Unter ihrer Präsidentschaft entstanden zwei Sonderforschungsbereiche – einer zu Zellmembranen, einer zur Migrationsforschung. Auch das KI-Labor Agrar wurde mit einer Förderung von 18,9 Millionen Euro gegründet. Die nächsten Jahre sollen genutzt werden, um das Profil der Universität Osnabrück weiter zu stärken.

Zentral für ihre zweite Amtszeit ist das Förderprogramm „Potenziale strategisch entfalten“, für das die Volkswagen Stiftung 16,25 Millionen Euro bereitstellt. Damit sollen Forschung, Lehre und Sichtbarkeit gestärkt werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf der besseren Einbindung neu berufener Professoren. „Unsere Universität zeichnet sich durch eine stark vernetzte, breit angelegte Forschung aus“, wird die Präsidentin in der Mitteilung zitiert. Zudem soll der Campus weiterhin ein Ort für Austausch, Diskussion und persönliche Entwicklung der Studierenden sein.

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