Osnabrück  VfL Osnabrück: Auf dem Weg zum Zuschauerrekord in der 3. Liga?

Malte Artmeier
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Von Malte Artmeier
| 25.09.2025 12:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Ostkurve ist ohnehin immer voll, der VfL Osnabrück freut sich aber insgesamt über einen hohen Zuschauerschnitt an der Bremer Brücke. Foto: Michael Titgemeyer
Die Ostkurve ist ohnehin immer voll, der VfL Osnabrück freut sich aber insgesamt über einen hohen Zuschauerschnitt an der Bremer Brücke. Foto: Michael Titgemeyer
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Der VfL Osnabrück freut sich über eine gute Punktebilanz in seinen bisherigen Heimspielen der Drittliga-Saison, aber auch über einen starken Zuschauerschnitt. Geht es in diesem Bereich so weiter, erreicht der Verein einen neuen Rekord.

Vier von 19 Heimspielen hat der VfL Osnabrück in der 3. Fußball-Liga der Saison 2025/26 bislang ausgetragen - und darf dabei mit der Punkteausbeute (acht) genauso zufrieden sein wie mit dem Zuschauerschnitt. Genauer gesagt befindet sich der Verein auf dem Weg zum Zuschauerrekord in seiner Drittliga-Historie.

14.916 Fans haben die vier Spiele bislang im Schnitt besucht. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison, die im Drittliga-Vergleich die bestbesuchte der VfL-Historie war, kamen im Schnitt 14.651 Zuschauer. Zweimal war die 15.741 Zuschauer fassende Bremer Brücke in dieser Spielzeit bislang ausverkauft: am ersten Spieltag gegen Alemannia Aachen und am fünften gegen Hansa Rostock. Die durchschnittliche Auslastung beträgt knapp 95 Prozent. Das ist nach dem TSV 1860 München, dessen Stadion an der Grünwalder Straße (15.000 Zuschauer) bislang immer ausverkauft war, der Topwert der Liga.

Den Zuschauer-Tiefstwert in dieser Saison erlebte die Bremer Brücke am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg gegen Erzgebirge Aue mit 14.106 Besuchern - auch weil nur rund 300 Auer Fans die 500 Kilometer nach Osnabrück auf sich nahmen. Dass der Zustrom in dieser Saison bislang so hoch ist, liegt allerdings durchaus auch an den Gegnern: Während der VfL seine Heimbereiche in dieser Saison - genau wie in der letzten - fast immer komplett füllt, liegt es am Gästeblock, ob die Lila-Weißen ausverkauft melden können. Hier hatten die Osnabrücker mit Aachen und Rostock immerhin zwei Gegner mit großem eigenen Fananadrang.

Insofern scheint auch fast sicher, dass das nächste Heimspiel nicht ausverkauft sein wird: Wenn der VfL am Mittwoch, 1. Oktober (19 Uhr), Jahn Regensburg empfängt, werden die Oberfranken den Gästebereich wohl kaum mit mehr als wenigen Hundert Fans füllen. Bislang sind rund 12.000 Tickets für das erste Flutlicht- Heimspiel der Saison verkauft. Restkarten gibt es noch für die Süd- und Nordtribüne und die Ostkurve, auf der Westtribüne sind noch mehr freie Plätze erhältlich.

Am darauffolgenden Heimspieltag stehen die Chancen derweil besser: Weil der Gegner Hoffenheim II am Samstag, 18. Oktober (14 Uhr), eher keine Fans mitbringt, ist der Gästebereich für VfLer geöffnet. Der Verkauf für VfL-Mitglieder und Dauerkarteninhaber startet am Donnerstag, 25. September (13 Uhr), der freie Verkauf beginnt am Dienstag, 30. September.

Für die Partie gegen den Aufsteiger hat der Verein die sogenannte „Vereinsaktion“ erneut aufgelegt: Gruppen und Vereine können dort ab einer Abnahme von fünf Tickets Karten für 7,50 Euro pro Person ordern. Dazu gibt es ab einer Abnahme von 25 Stück die Gelegenheit zur Produktion von individualisierten Fanschals. Clubs, die bei der Anmeldung zur Vereinsaktion ein unterstützenswertes Projekt angeben, können zudem von der Becherspende an jenem Heimspieltag profitieren.

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