Hamburg  Grafik zeigt: In diesen Ländern ist die Vogelgrippe auf den Menschen übergesprungen

Svana Kühn
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Von Svana Kühn
| 29.10.2025 20:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Mehrzahl der menschlichen Infektionen mit der Vogelgrippe zeigten zuletzt einen milden Verlauf. Foto: dpa/AP/Bob Edme
Die Mehrzahl der menschlichen Infektionen mit der Vogelgrippe zeigten zuletzt einen milden Verlauf. Foto: dpa/AP/Bob Edme
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Die Vogelgrippe hat sich in den vergangenen Wochen rasant ausgebreitet. Das Risiko für den Menschen ist zwar gering, aber eine Übertragung ist möglich. Eine Grafik zeigt, in welchen Ländern der Erreger bereits auf den Menschen übergesprungen ist – und wie viele Todesfälle es gab.

Die Vogelgrippe ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. In mehreren Bundesländern mussten Geflügelbetriebe vorsorglich Tausende Tiere töten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Auch bei Wildvögeln greift der Erreger um sich. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Vogelgrippe auch dem Menschen gefährlich werden kann.

Eine Ansteckung von Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt. Gleichwohl gab es in der Vergangenheit bereits Fälle von Infektionen bei Menschen, zuletzt vor allem Fälle in den USA insbesondere bei Menschen, die engen Kontakt mit infizierten Milchkühen oder infiziertem Geflügel hatten.

Eine Grafik von Statista, die sich auf Daten der Weltgesundheitsorganisation stützt, zeigt, dass der Vogelgrippe der Sprung auf den Menschen seit dem ersten registrierten Fall im Jahr 1997 bereits in 25 Ländern gelungen ist. So wurden beispielsweise in Ägypten in den vergangenen rund 30 Jahren 359 Infektionen und 120 Todesfälle registriert. Ebenfalls stark betroffen war im gleichen Zeitraum Indonesien – hier wurden 200 Infektionen und 168 Todesfälle gezählt.

In Europa gibt es dagegen bislang kaum dokumentierte Fälle. Lediglich in Großbritannien und Spanien ist das Virus bislang auf Menschen übergesprungen.

Die Mehrzahl der Infektionen zeigten zuletzt jedoch einen milden Verlauf, es traten lediglich Symptome einer Bindehautentzündung auf. Zu einer Weiterverbreitung durch Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es bislang nicht.

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