Georgsmarienhütte  Baustelle geht in Winterpause: B51/B68 in Georgsmarienhütte wieder frei

Bernhard Brockhaus
|
Von Bernhard Brockhaus
| 13.11.2025 10:35 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Sowohl auf der A33 als auch auf der B51 erwarteten Autofahrer zwischen Südkreis und Stadt Osnabrück in den letzten Wochen Baustellen. Zumindest die B51 ist vorerst wieder komplett offen. Foto: Jörn Martens
Sowohl auf der A33 als auch auf der B51 erwarteten Autofahrer zwischen Südkreis und Stadt Osnabrück in den letzten Wochen Baustellen. Zumindest die B51 ist vorerst wieder komplett offen. Foto: Jörn Martens
Artikel teilen:

Erleichterung bei Pendlern und Schülern aus dem Südkreis: Die Baustelle auf der Osnabrücker Straße B51 ist aufgehoben und die Straße wieder frei – bis die Baustelle im nächsten Jahr zurückkehrt.

Ab Freitag, 14. November, sind auf der Osnabrücker Straße B51/B68 zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte keine Verkehrseinschränkungen mehr zu erwarten. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück teilt mit, dass der erste Bauabschnitt damit planmäßig abgeschlossen wird.

Im Bereich der Anschlussstelle Nahne und Georgsmarienhütte wurde seit Oktober die Fahrbahn und der anliegende Radweg saniert und verbreitert. Während der Arbeiten stand nur eine Spur je Richtung zur Verfügung. Ab Freitag soll der Verkehr dagegen wieder auf allen Fahrstreifen fließen. Auch die Umleitung für Radfahrer entfalle, heißt es in einer Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Sie könnten demnächst den neuen, verbreiterten Abschnitt nutzen.

Die gesamte Baustelle an der Osnabrücker Straße ist jedoch nicht abgeschlossen, sondern geht lediglich in die Winterpause. Je nach Wetterlage sollen die Arbeiten im Februar 2026 fortgesetzt werden. Verzögerungen aufgrund der Witterungsverhältnisse könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Behörde kündigt eine rechtzeitige Information über den Wiederbeginn an. Insgesamt umfasse der betroffene Abschnitt rund 3,3 Kilometer ab der Anschlussstelle Nahne.

Für Pendler und Schüler aus dem Osnabrücker Südkreis dürfte die Baupause für einige Erleichterungen sorgen. Immer wieder hatte es in den vergangenen Wochen Stau auf dem Verkehrsknotenpunkt Osnabrücker Straße gegeben.

Das betraf insbesondere den Berufsverkehr, vor allem morgens und stadteinwärts, mit teilweise langen Verspätungen. So erreichten die Redaktion Informationen, dass Schulkinder aus Georgsmarienhütte an manchen Tagen zu spät zum Unterricht kamen, obwohl sie noch deutlich vor 7 Uhr den Bus bestiegen haben sollen. Auch Berufspendler mussten zu den Stoßzeiten regelmäßig Geduld beweisen – und früher losfahren als gewohnt.

Die Baumaßnahme an der wichtigen Verbindungsstraße zwischen Osnabrück und dem Südkreis waren nötig geworden, weil Fahrbahn und die Radwege deutliche Schäden aufwiesen. Zusätzlich sollen die Radwege, wo möglich, von 1,60 Meter auf 2,5 Meter verbreitert werden. Dafür entfallen abschnittsweise Fahrstreifen für Autos: Wo früher drei Spuren in einer Richtung waren, werde auf nur noch zwei Spuren reduziert.

Ähnliche Artikel