Osnabrück Hallensport-Highlights: Heimfans sollen die VCO-Volleyballerinnen zum zweiten Sieg tragen
Im Basketball möchten die Artland Dragons nach dem denkwürdigen Sieg über den Spitzenreiter nachlegen, während der BBC in eigener Halle die jüngste Niederlage ausbügeln will. Ein Deutscher Meister drückt den Volleyballerinnen des VCO am Wochenende die Daumen. Und kehrt der VfL Lintorf nach zuletzt drei Niederlagen in die Erfolgsspur zurück?
Während die Basketballer der Artland Dragons in Koblenz an die starken Auftritte der Vorwochen anknüpfen wollen, möchten die Basketballerinnen des BBC Osnabrück daheim gegen Braunschweig ihre Ambitionen als Topteam untermauern. Selbstbewusst empfangen die Volleyballerinnen des VC Osnabrück Schlusslicht Cottbus. Lintorfs Volleyballer arbeiten im Heimspiel gegen alte Bekannte an der Trendwende. Bissendorfs Handballer gastieren in Spenge. Die Hallensport-Highlights am Wochenende im Raum Osnabrück.
Mit dem 110:109-Erfolg nach zweifacher Verlängerung gegen Tabellenführer Hagen haben die Zweitliga-Basketballer der Artland Dragons jüngst ihren guten Saisonstart gekrönt. Die Quakenbrücker haben damit nach acht Spielen fünf Siege und drei Niederlagen auf dem Konto und reisen nun mit viel Rückenwind nach Koblenz.
Dort bestreitet das Team von Coach Hendrik Gruhn am Sonntag (17 Uhr) ein Gastspiel bei den Baskets. Koblenz ist nach drei Siegen aktuell Tabellenelfter und will nach einem wechselhaften Saisonstart weiter in die Spur finden. Die Mission der fünftplatzierten Drachen lautet: die Auswärtsbilanz in der Liga ProA weiter verbessern.
Nach dem 49:83 gegen Topteam Leverkusen, der ersten Niederlage im siebten Spiel der Saison, haben die Basketballerinnen des BBC Osnabrück ein Heimspiel vor der Brust: Der Tabellendritte der 2. DBBL Nord empfängt am Sonntagnachmittag den Drittletzten Eintracht Braunschweig. Die Gäste haben in bislang sechs Spielen fünf Pleiten kassiert und reisen nun mit neuer Trainerin an.
„Der Trainerwechsel bringt sicherlich eine neue Dynamik ins Braunschweiger Spiel. Aber wir ändern trotz der Leverkusen-Niederlage nicht unsere Routinen und wollen beweisen, dass wir zu den Topteams der Liga gehören“, betont BBC-Trainer Radion Gross. Die Black Bulls hoffen fürs Heimspiel auf die Rückkehr von Emily Enochs, Michelle Müller, Mia Fittje und Milla Köpke.
Nach vier Auswärtspartien und drei Niederlagen in Folge wollen die Drittliga-Volleyballer des VfL Lintorf nach einem spielfreien Wochenende die Trendwende einleiten. Der Tabellensechste, der bisher zehn Punkte in sieben Partien gesammelt hat, empfängt am Sonntagnachmittag das Schlusslicht SVG Lüneburg II. Beide Teams kennen und verstehen sich gut.
„Wir müssen aufpassen, dass es kein Kaffeeklatsch wird und wir mit der nötigen Aggressivität zu Werke gehen“, sagt VfL-Trainer Ewald Derksen, der einst in Lüneburg gespielt hat. Ein Sieg ist eigentlich Pflicht für den Gastgeber, um die eigenen Ansprüche zu untermauern. „Wir dürfen aber nicht erwarten, dass uns auf dem Feld etwas geschenkt wird“, betont Derksen.
Der erste Sieg in der 2. Liga soll der Brustlöser für den weiteren Saisonverlauf gewesen sein: Die Volleyballerinnen des VC Osnabrück gehen nach dem spektakulär erkämpften 3:2-Erfolg beim Tabellenvierten Bonn mit viel Rückenwind ins Heimspiel am Samstagabend gegen Energie Cottbus. Befreit und mit einer vollen Schlosswallhalle im Rücken wollen Kapitänin Lisanne Masselink und ihr Team gegen die noch sieglosen Gäste aus der Lausitz nachlegen, die den letzten Tabellenplatz von Osnabrück übernommen haben.
„Wir haben das Niveau für die Liga. Wir müssen das Bonn-Spiel nun bestätigen, das wird der nächste Schritt für uns sein“, fordert Trainer Philippe Quistorff. Bennet Poniewaz, der Deutsche Meister von 2019 und Vizemeister von 2023 im Beachvolleyball aus Bad Essen, wird das Duell der Tabellennachbarn als Co-Kommentator des Livestreams an der Seite von Stefanie Bäker für den Sportsender Dyn begleiten.
Trotz des unglücklich zustande gekommenen 35:35-Unentschiedens jüngst gegen Wilhelmshaven reisen die Drittliga-Handballer des TV Bissendorf-Holte am Samstag mit einem guten Gefühl zum TuS Spenge (Anpfiff um 19.15 Uhr). Die Ostwestfalen zeigten in den vergangenen Wochen wechselhafte Ergebnisse und sind aktuell Tabellensechste, während die Bissendorfer mit 5:17 Punkten nach elf Partien den drittletzten Platz bekleiden. In der Vorsaison gewann TuS beide Duelle.
„Uns erwartet ein schwieriges Auswärtsspiel. Spenge ist eine sehr unangenehme Mannschaft mit hoher individueller Qualität und viel Durchschlagskraft. Aber wir wollen das Positive aus den vergangenen Wochen mitnehmen und uns weiter verbessern“, sagt Cheftrainer Timon Döring. Bis auf die beiden Langzeitausfälle Levin Zare und Ivan Kurchev steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung.