Hilter  Warum die A33-Anschlussstelle Borgloh/Kloster Oesede früher geöffnet wird als gedacht

Anke Schneider
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Von Anke Schneider
| 16.12.2025 16:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Sperrung der A33-Auffahrt Borgloh/Kloster Oesede wird am 17. Dezember schon wieder aufgehoben. Foto: Jörn Martens
Die Sperrung der A33-Auffahrt Borgloh/Kloster Oesede wird am 17. Dezember schon wieder aufgehoben. Foto: Jörn Martens
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Die A33-Anschlussstelle Borgloh/Kloster Oesede ist im September gesperrt worden. Über ein Jahr sollte die Sperrung dauern. Am Mittwoch, 17. Dezember, ist die Sperrung aber schon wieder Geschichte. So kam es dazu.

Seit Samstag, 27. September, ist die Auffahrt der A33-Anschlussstelle Borgloh/Kloster Oesede in Fahrtrichtung Osnabrück geperrt. Über ein Jahr lang sollte sie das bleiben – genauer gesagt, bis zum 26. November 2026. Der Grund sind umfangreiche Bauarbeiten auf der A33 zwischen der Anschlussstelle Harderberg und dem Parkplatz Teutoburger Wald.

Nun kündigt die Autobahn Westfalen überraschend an, dass die Anschlussstelle Borgloh/Kloster Oesede schon am 17. Dezember wieder geöffnet wird. Und das nicht nur kurzzeitig, sondern dauerhaft. „Das liegt an einer veränderten Baustellenführung, zu der wir uns entschlossen haben“, erklärt Christine Sabisch, Sprecherin der Autobahn Westfalen.

Sabisch führt aus, dass der Verkehr in der aktuellen Baustellenverkehrsführung zunächst mit einer Spur in Richtung Osnabrück geführt wurde und mit zwei Spuren Richtung Bielefeld. Dann seien Überfahrten gebaut worden, die es ermöglichen, dass der Verkehr Richtung Bielefeld mit beiden Spuren auf die Fahrbahn Richtung Osnabrück rüber rückt. „Da die Autobahn auf der A33 nicht breit genug ist, hätten wir insgesamt nur drei Spuren einrichten können“, so die Sprecherin weiter.

Anhand von Verkehrszahlen habe man entschieden, Richtung Osnabrück eine Spur auf dem Standstreifen fahren zu lassen und zwei Fahrspuren Richtung Bielefeld auf den beiden Fahrspuren Richtung Osnabrück. „Diese Entscheidung hatte jedoch zur Folge, dass trotz vorheriger Ertüchtigung auf dem Standstreifen, der für fließenden Pkw- und Schwerlastverkehr nicht ausgelegt ist, Schadstellen auftraten.“

In der Vergangenheit habe die Autobahn daher mehrfach voll gesperrt werden müssen, um diese Schäden zu reparieren. Um hier dauerhaft Abhilfe zu schaffen, habe man nun auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück eine Fahrspur nach Bielefeld und eine nach Osnabrück eingerichtet. „Es geht jetzt zwar Richtung Bielefeld nur auf einer Fahrspur weiter, dafür kann die Anschlussstelle Borgloh/Kloster Oesede wieder freigegeben werden, denn Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen stehen wieder zur Verfügung“, so Sabisch.

Ab Mittwoch, 17. Dezember, wird die geschlossene Anschlussstelle Borgloh/Kloster Oesede in Fahrtrichtung Osnabrück also wieder geöffnet sein. Das Tempo beträgt im Baustellenbereich in beiden Richtungen 100 km/h.

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