Osnabrück  Heute kommt der Weihnachtsmann – und trinkt mit Hunderten Osnabrückern eine Cola

Noah Schnarre
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Von Noah Schnarre
| 19.12.2025 16:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Von 15 bis 20 Uhr steht der Weihnachtstruck von Coca-Cola vor dem Dom in Osnabrück. Foto: Tobias Saalschmidt
Von 15 bis 20 Uhr steht der Weihnachtstruck von Coca-Cola vor dem Dom in Osnabrück. Foto: Tobias Saalschmidt
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Am Freitag, 19. Dezember, steht der Weihnachtstruck von Coca Cola auf dem Parkplatz am Dom in Osnabrück. Der Andrang war schon eine Stunde vor dem Start um 15 Uhr gewaltig. Besonders Familien kamen auf ihre Kosten und staubten ein Foto mit dem Weihnachtsmann ab.

Für gewöhnlich blickt die Statue von Justus Möser stoisch auf parkende Autos oder die Buden des Osnabrücker Markts. An diesem Freitagnachmittag steht vor dem bronzenen Abbild des bekannten Osnabrückers des 18. Jahrhunderts ein roter Sattelschlepper, zu seinen Füßen sitzen und spielen Kinder.

Eines von ihnen ist Marlon. Wer Justus Möser ist, weiß der Achtjährige nicht. Dafür kennt er aber den besonderen Gast des Coca Cola-Weihnachtstrucks ziemlich gut: Den Weihnachtsmann hat er schon oft getroffen, heute hoffentlich zum neunten Mal.

Gemeinsam mit seinem Bruder Elias und seinen Eltern ist Marlon extra aus Kattenvenne nach Osnabrück gefahren. Seit einer Stunde stehen sie vor dem roten Rolltor des Trucks und warten. Damit sind sie nicht alleine: Bald schon umrahmen zwei schier nicht enden wollende Schlangen den Parkplatz an der Großen Domsfreiheit. Vor den Parkhäusern in der Innenstadt stauen sich die Autos.

Die einen stehen wie Marlon und Elias für ein Foto mit dem Weihnachtsmann an. Die anderen wollen sich eine Cola-Flasche mit ihrem Namen bedrucken lassen.

Mit einem lauten Hupen erwacht der Truck pünktlich um 15 Uhr zum Leben. Aus den Boxen dröhnt Weihnachtsmusik, während sich hinten das Rolltor hebt. Doch wer hoffte, jetzt einen Blick auf den Weihnachtsmann erhaschen zu können, wird enttäuscht.

Er sitzt verborgen vor neugierigen Blicken hinter schweren Vorhängen. Die sind natürlich rot. Alles hier ist rot: der Truck, die Cola-Flaschen, die Jacken der Mitarbeiter des Getränkekonzerns. Und natürlich der Weihnachtsmann selbst, dessen Bild Coca Cola seit 1931 für sich beansprucht.

Der Weihnachtsmann bringt nicht nur Geschenke, sondern trinkt am liebsten Cola, lässt uns der Konzern seitdem wissen. Das ist Marlon und Elias aber egal. Sie freuen sich einfach, ihn zu treffen und von ihm ihren Weihnachtswünschen zu erzählen.

„Ich wünsch mir ein superschnelles Auto“, sagt der dreijährige Elias, bevor er mit seiner Familie in den Truck steigt. Nur eine Minute später kommen sie schon wieder heraus. Ein Auto hat Elias heute noch nicht bekommen. Dafür aber ein Foto, das er stolz in die Kamera hält und das ihn mit dem Weihnachtsmann zeigt. Auch Bruder Marlon hat eines, für die beiden hat sich der Weg nach Osnabrück also gelohnt. „Das war cool“, sagt Elias mit strahlenden Augen.

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