Oldenburg/Aurich Neuer Leiter für Dezernat in Weser-Ems

| 08.01.2026 14:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Dr. Holger Janssen Foto: privat
Dr. Holger Janssen Foto: privat
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Dr. Holger Janßen übernimmt den Leitungsposten im Amt für regionale Landesentwicklung. Er tritt die Nachfolge von Talke Hinrichs-Fehrendt an.

Oldenburg - Dr. Holger Janßen hat die Leitung des Dezernats 2 im Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems in Oldenburg übernommen. Der promovierte Geograph und Diplom-Ingenieur der Stadt- und Regionalplanung stammt aus dem Wangerland und war seit 2021 Leiter des Dezernats 5 (Domänenamt).

Mit dem neuen Posten ist der 52-Jährige gleichzeitig Stellvertreter des Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Nikolaus Jansen. Die Landesbehörde hat knapp 300 Beschäftigte an den Standorten Oldenburg, Aurich, Meppen, Osnabrück und Norden.

Talke Hinrichs-Fehrendt ist in den Ruhestand gegangen

Dr. Holger Janßen ist Nachfolger von Talke Hinrichs-Fehrendt. Sie hatte das Dezernat 2 im Jahr 2014 direkt nach der Gründung des ArL Weser-Ems übernommen und sich 2025 in den Ruhestand verabschiedet.

Janßen war vor seinem Wechsel nach Oldenburg unter anderem als Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde, als stellvertretender Referatsleiter im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und als Leiter des Amtes für Raumordnung und Landesplanung in der Region Rostock tätig.

Zuständig für den Masterplan Ems 2050

„Von seiner Erfahrung in Wissenschaft und Verwaltung, vor allem auch in der Raum- und Regionalplanung, haben wir bei unserer Aufgabe, den ländlichen Raum zu stärken, schon bislang sehr profitiert. Hinzu kommt seine Verankerung in der Region“, lobt Landesbeauftragter Nikolaus Jansen seinen künftigen Stellvertreter.

Das Dezernat 2 des ArL Weser-Ems befasst sich unter anderem mit der Koordination von EU-Förderprogrammen und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vornehmlich mit den Niederlanden, aber auch mit den Nordseeanrainern. Auch die Stiftungsaufsicht und die Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050 sind dort angesiedelt.

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