Köln „Wer wird Millionär?“: Jauch, Kandidat und Publikum scheitern an 2000-Euro-Frage
Eigentlich wollte Constantin Wurch bei „Wer wird Millionär?“ drei Millionen Euro gewinnen. Doch eine Frage zur deutschen Sprache wurde ihm zum Verhängnis. Hätten Sie die Antwort gewusst?
Diese Woche läuft zum zehnten Mal die „Drei-Millionen-Euro“-Woche von „Wer wird Millionär?“ im Fernsehen. Am Mittwochabend versuchten erneut Kandidaten, das Finale am Freitag zu erreichen, um so die Chance auf einen Gewinn von drei Millionen Euro zu bekommen. Einer davon war Constantin Wurch, der aus der Nähe von Dortmund kommt.
Der 42-Jährige entschied sich am Anfang für drei Joker. Die Risikovariante, seiner Meinung nach. „Wenn ich die 16.000 Euro sicher habe, sehr zum Leidwesen meiner Frau“, könne er oben risikofreudiger sein, sollte er so weit kommen. Doch dazu kam es nicht.
Die Fragen bis zur 2000-Euro-Frage beantwortete er souverän, er musste nicht lange über die Antworten nachdenken. „So, für 2000 Euro wird es schon etwas anspruchsvoller“, sagte Moderator Günther Jauch und las die Frage mit den Antwortmöglichkeiten vor.
Die brachte Constantin Wurch etwas durcheinander: „Da stehe ich jetzt etwas auf dem Schlauch.“ „Ich auch“, gestand Jauch daraufhin. Das beruhigte den Kandidaten nicht, wie er sagte. Er überlegte, den Publikumsjoker zu nehmen. „Ich habe keine Ahnung“, sagte er und schüttelte mit dem Kopf.
Der 42-Jährige war sichtlich am Hadern. Einen Telefonjoker wüsste er nicht und beim 50/50-Joker könne er nichts so richtig ausschließen. Er tendierte zu einer Antwortmöglichkeit, die hätte er aber bewusst noch nicht gesagt. Schließlich entschied er sich für den Publikumsjoker.
„2000 Euro und wir haben beide hier ein Brett vor dem Kopf“, fasste Jauch die Lage zusammen. „Dann vertrauen wir diesem Publikum die Entscheidung an“, sagte der Moderator. So als würde er noch mal sichergehen wollen, dass sein Kandidat seine Entscheidung bestätigte. Was er daraufhin auch tat: „Ja, das Publikum ist großartig, weil da antworten ja nur die, die es auch wirklich wissen.“ Im Hintergrund lachten einige Zuschauer.
Jauch wiederholte also die Frage mit den Antwortmöglichkeiten. Das Publikum diskutierte miteinander, einige überlegten. Währenddessen verriet Constantin Wurch, dass er Möglichkeit C, „laut“, vermutete.
Seine Begründung: Das stehe manchmal auf Mineralwasserflaschen drauf. Rund zwei Drittel glaubten, dass das die richtige Antwort wäre. Knapp ein Viertel vermutete A und 12 Prozent wählten B. Für D entschied sich keiner.
Wurch ließ C einloggen, auch wenn er es nicht genau verstand. „Aber sie haben ja gleich bestimmt eine schlaue Erklärung“, sagte er zu Jauch. Dieser schaute auf das Ergebnis der Abstimmung und zog die Augenbrauen zusammen. „Mir würde das nicht reichen.“ Beide frotzeln ein wenig, was es mit den Antwortmöglichkeiten auf sich haben könnte. Jauch wurde wieder ernst, er würde noch einen Joker nehmen.
Das verneinte der Kandidat deutlich – und brachte damit erneut das Publikum zum Lachen. Er begründete seine Entscheidung damit, dass er weit kommen möchte. Da müsse man zwei Dritteln vertrauen. Antwort C, „Laut“ wurde eingeloggt.
Der Moderator lehnte sich auf dem Stuhl zurück, schlug sich auf den Kopf und sagte: „Sie haben in die Grütze gegriffen.“ Leise Trommeln erklangen im Hintergrund, bis Antwort A, also „hell“, grün aufleuchtete. „Im Sinne von heller Wahnsinn, in heller Aufregung“, erklärte Jauch. Der Kandidat seufzte tief. „Dann ist das so“, war seine ernüchternde Antwort. Sein Gegenüber fand das „hart“. Auch einige aus dem Publikum murmelten zustimmend. „Das kann man nicht ändern, so ist das Spiel“, sagte der 42-Jährige. Er ging mit 500 Euro nach Hause.
Diese Folge von „Wer wird Millionär?“ ist weiterhin auf RTL+ abrufbar.