Postzustellungen  Wie die Deutsche Post mit dem Schneesturm umgeht

Jurij Babanin
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Von Jurij Babanin
| 09.01.2026 18:29 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Deutsche Post versucht, auch bei dem Schneesturm „Elli“ Briefe und Pakete zuzustellen. Foto: Deutsche Post DHL
Die Deutsche Post versucht, auch bei dem Schneesturm „Elli“ Briefe und Pakete zuzustellen. Foto: Deutsche Post DHL
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Sturmtief „Elli“ sorgt derzeit für einen Schneesturm. Wie es mit den Postzustellungen im Landkreis Aurich aussieht.

Aurich - Postzustellungen im Landkreis Aurich können aktuell nur eingeschränkt zugestellt werden. Das bestätigt Maike Wintjen von der Deutschen Post auf Nachfrage dieser Redaktion. Wie die genaue Lage hier ist, kann Wintjen nicht sagen. Die Pressesprecherin will Rücksicht auf die ohnehin belasteten Mitarbeiter nehmen und sie nicht mit weiteren Anfragen belasten.

Die aktuellen Bedingungen im deutschen Norden erschweren die Zustellungen, sagt Wintjen. Gründe dafür sind nicht überquerbare oder gesperrte Straßen, wodurch Mitarbeiter ihre Zustellstandorte nicht wie gewohnt erreichen. Besonders in den Norddeutschen Regionen setzt die Deutsche Post auf alternative Lösungen. In Teilen Hamburgs können Sendungen derzeit per Direktbenachrichtigung in einer Ausgabestelle abgeholt werden. Dafür muss man lediglich seinen Ausweis vorzeigen.

Herausforderungen für Zusteller

Schon morgens beginnt der Tag bei den Boten aufgrund des Schneesturms etwas früher. Denn sie müssen die Schlösser vom Eis befreien und das Fahrzeug vom Schnee. Das gehöre zum morgendlichen Routineprogramm, sagt Maike Wintjen. Wer den Zustellern entgegenkommen möchte, kann das mit einem Schneeschieber tun. Maike Wintjen bittet darum, Zufahrten und Hauseingänge von Schnee freizuschaufeln. Vor allem bei der Zustellung auf dem Fahrrad führt das zu Problemen. „Wenn gar nichts mehr geht, ist ein Umstieg vom Drahtesel auf den Zustellkarren unvermeidbar und die Tour muss zu Fuß gestartet werden“, bedauert Wintjen. Je nach Wetter- und Verkehrslage kann es am Samstag, 10. Januar, auch noch zu Verzögerungen kommen.

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