Leer/Emden Mit Stipendium zum Master

| 19.01.2026 05:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Stipendiatin Sina Pipetz freut sich über die Förderung ihres Studiums an der Hochschule Emden/Leer. Foto: privat
Stipendiatin Sina Pipetz freut sich über die Förderung ihres Studiums an der Hochschule Emden/Leer. Foto: privat
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Die Wirtschaftsakademie Ost-Friesland fördert Sina Pipetz. Die Leeranerin studiert neben dem Beruf.

Leer/Emden – Sina Pipetz hatte gerade ihre Bachelorarbeit am Maritimen Campus der Hochschule Emden/Leer abgeschlossen, da flatterte ihr die gute Nachricht ins Haus: Die Leeranerin wurde von der Stiftung Wirtschaftsakademie Ost-Friesland für das Dr.-Carl-Ulfert-Stegmann-Stipendium ausgewählt.

Die Stiftung Wirtschaftsakademie Ost-Friesland wird zu einem großen Teil ihr Masterstudium am Business Campus der Hochschule finanzieren.

Bei Reederei Briese ausgebildet

„Das war wirkliche eine schöne Überraschung“, sagt Sina Pipetz. Die 25-Jährige hat am Fachbereich Seefahrt und Maritime Wissenschaften das Fach Maritime Technology and Shipping Management studiert. Ihre Bachelorarbeit schrieb sie über „Treibhausgasreduzierung im maritimen Sektor – Auswirkungen internationaler und europäischer Auswirkungen auf Charterverträge“. Die gelernte Schifffahrtskauffrau arbeitet seit ihrer Ausbildung bei der Leeraner Reederei Briese. Ein Masterstudium kommt für sie nur berufsbegleitend in Frage.

„Es ist wirklich sehr praktisch, dass dies am Business-Campus angeboten wird“, so Pipetz. Sie hat Advanced Management gewählt, das ist ein Studiengang in den Management-Bereichen Marketing, Finance und Innovation. „Die Praxisnähe ist die große Stärke des Studiums“, erklärt Oliver Melchert, Geschäftsführer am Business-Campus in Leer.

Mit Leistung und sozialem Engagement überzeugt

Die Stiftung Wirtschaftsakademie Ost-Friesland wurde 2003 mit Geldern aus der regionalen Wirtschaft gegründet. Sie vergibt jährlich das Dr.-Carl-Ulfert-Stegmann-Stipendium. Damit werden Menschen gefördert, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben.

Bei der Auswahl werden gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sowie besondere persönliche Umstände berücksichtigt. „Sina Pipetz überzeugte uns mit ihren Leistungen und sozialem Engagement“, so Patrick Engel, Vorsitzender des Stiftungsrates.

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