Hude  Messerattacke in Hude: 66-Jähriger bei Streit lebensgefährlich verletzt

Maria Weigl
|
Von Maria Weigl
| 16.01.2026 20:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In Hude eskalierte am Freitag ein Streit zwischen zwei Männern in einer Flüchtlingsunterkunft. Foto: NonstopNews
In Hude eskalierte am Freitag ein Streit zwischen zwei Männern in einer Flüchtlingsunterkunft. Foto: NonstopNews
Artikel teilen:

In einer Flüchtlingsunterkunft in Hude ist am Freitagmorgen ein Streit eskaliert. Ein 66-jähriger Mann schwebt nach einer Messerattacke in Lebensgefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen.

In einer Flüchtlingsunterkunft an der Nordenholzer Straße in Hude ist es am Freitag zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Nach Angaben der Polizei erlitt ein 66-jähriger Mann bei dem Streit lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen 9.40 Uhr gerieten zwei Männer zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation: Ein 40-jähriger Mann griff zu einem Messer und stach damit mehrfach auf den 66-Jährigen ein.

Das Einschreiten von Zeugen verhinderte offenbar Schlimmeres. Wie die Polizei mitteilte, kamen Umstehende dem Opfer zu Hilfe, woraufhin der Angreifer von dem älteren Mann abließ. Rettungskräfte stuften die Verletzungen des 66-Jährigen als lebensbedrohlich ein. Er wurde nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat den 40-jährigen Tatverdächtigen am Freitag vorläufig festgenommen und am Samstag einer Haftrichterin vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ nach einer Prüfung einen Haftbefehl, teilt die Polizei am Samstag mit. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde ihm bereits am Freitag eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird nun wegen versuchten Totschlags ermittelt.

Ähnliche Artikel