Rheiderland Der gemeinsame Weg ist offiziell markiert

| 22.01.2026 05:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Superintendent Thomas Kersten unterzeichnet die Fusions-Urkunde. Im Hintergrund schaut Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer zu. Foto: Klaus Averberg
Superintendent Thomas Kersten unterzeichnet die Fusions-Urkunde. Im Hintergrund schaut Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer zu. Foto: Klaus Averberg
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Die Kirchengemeinden Weener und Bunde sind fusioniert. Zur Feier des Ereignisses gab es einen Gottesdienst in Weener.

Weener - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Erlöserkirche Weener ist die Fusion der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Weener und Bunde offiziell besiegelt worden. Zahlreiche Gemeindemitglieder, Gäste und Verantwortliche nahmen an dem Festakt teil.

Dies markiert den Abschluss eines rund zweijährigen Vorbereitungsprozesses und zugleich den Beginn eines neuen gemeinsamen Weges, teilt Andreas Engel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises Rhauderfehn, zu dem die beiden Rheiderländer Gemeinden gehören, mit. Bereits seit 2021 habe eine pfarramtliche Verbindung bestanden, zudem gab es vielfältige Kooperationen.

„Wundersame Formel“ für Zusammenschluss

Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer, Superintendent Thomas Kersten, Pfarrer Bernd Passarge aus Bunde sowie der neu gewählte Kirchenvorstand der fusionierten Gemeinde wirkten am Gottesdienst mit. Die musikalische Gestaltung übernahm Francien Janse-Balzer an der Orgel. Unter den Ehrengästen waren auch die Bürgermeister Uwe Sap aus Bunde und Heiko Abbas aus Weener.

In ihrer Predigt über die Hochzeit zu Kana zog Schiermeyer die „merkwürdige wundersame mathematische Formel“ 1 + 1 = 1 heran und bezog sie auf die Fusion der zwei Gemeinden. Mit Vertrauen, Engagement und tragfähigen Strukturen sei eine neue Einheit entstanden.

Johannes Willms besonders geehrt

Ein besonderer Moment bei dem Festakt war die Ehrung von Johannes Willms. Er hat mehr als 30 Jahre ehrenamtlich in der Kirchengemeinde Bunde gewirkt und nun seine Ämter niedergelegt. Superintendent Thomas Kersten überreichte ihm das silberne Facettenkreuz der Landeskirche Hannover als höchste Auszeichnung für Ehrenamtliche.

Neben seinem Engagement im Kirchenvorstand hielt Willms als Prädikant regelmäßig Andachten auf Plattdeutsch. Er war im Vorstand des Diakonieverbands Ostfriesland und auch als Schiedsmann tätig. Gemeinsam mit seiner Frau hatte Johannes Willms über viele Jahre hinweg die kirchlichen Losungen in plattdeutscher Sprache mit herausgegeben.

Mit der Unterzeichnung der Fusionsurkunde wurde der Zusammenschluss zur Kirchengemeinde Weener-Bunde offiziell besiegelt. Der Festtag klang bei Tee, Kuchen und Gesprächen im Gemeindehaus aus.

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