Wiesmoor Diese Imker dürfen das DIB-Glas verwenden
In Wiesmoor stellten sich acht Männer und eine Frau den Fragen der Honigverordnung. Das Bestehen der Prüfung wurde mit einem Zertifikat belohnt.
Wiesmoor - Was muss auf dem Etikett eines Honigglases stehen, damit es verkauft werden darf? Das ist einer von 90 Punkten, die in der sogenannten Honigverordnung aufgelistet sind. Und es ist eine der Fragen, mit denen sich die neun Teilnehmer eines Honigkurses des Imkervereins Friedeburg/Wiesmoor beschäftigt haben.
Die zweitägige Schulung im Torf- und Siedlungsmuseum Wiesmoor richtete sich an Imker, die Gläser und Verschlüsse des Deutschen Imkerbundes (DIB) verwenden möchten, um ihren Honig abzufüllen und in den Verkehr zu bringen. Da es sich um ein geschütztes Warenzeichen handelt, darf die Verpackung nur dann verwendet werden, wenn Imkerinnen und Imker eine entsprechende Zertifizierung absolviert haben.
Verordnungen und Gesetze gepaukt
Acht Männer und eine Frau haben jetzt das Zertifikat zur Verwendung des Warenzeichens erworben: Melanie Fuhrmann, Bernd Ostermann, Fynn Busse, Jan Busse, Dirk Goßens, Marcus Janssen, Frank Duin, Nico Kleihauer und Bernd Holzhäuser.
Sie lernten viel über die Entstehung und Zusammensetzung von Honig und über dessen Ernte sowie über Verordnungen und Gesetze zur Qualitätssicherung. Im praktischen Teil wurde unter anderem die Verwendung eines Refraktometers zur Messung des Wassergehaltes gelehrt.
Nächster Termin steht fest
Unter Schulungsleiter Frank Jesch entspannen sich teils lebhafte Diskussionen. Zum Schluss bekamen die Hobbyimker von Jensch und dem Vorsitzenden des Imkervereines Friedeburg/Wiesmoor, Andreas Sikorski, ihre Zertifikate verliehen.
Der nächste Termin des Imkervereins steht bereits fest. Am Freitag, 30. Januar, beginnt um 18 Uhr im Torf- und Siedlungsmuseum Wiesmoor eine Informationsveranstaltung zum Imkerkurs 2026.