Leer Was braucht ein Kind? „Liebe und Struktur“

| 02.02.2026 05:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Kinder aus der Tigerenten-Gruppe werden „ihre“ Diane Heim vermissen. Die 66-Jährige geht als Erzieherin in Rente. Foto: Elke Wieking
Die Kinder aus der Tigerenten-Gruppe werden „ihre“ Diane Heim vermissen. Die 66-Jährige geht als Erzieherin in Rente. Foto: Elke Wieking
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Diane Heim hat Generationen von Mädchen und Jungen geprägt – Nach mehr als 35 Jahren geht die Erzieherin beim Kinderschutzbund Leer in den Ruhestand

Leer - Die Frage „Was braucht ein Kind?“ kann Diane Heim nach 45 Jahren Berufserfahrung aus dem Effeff beantworten: „Ganz viel Liebe und Fürsorge, Einfühlungsvermögen, Struktur, Regeln und Verlässlichkeit.“ In diesem Sinne prägte die 66-Jährige Generationen von Kindern in Leer und Umgebung. Nun geht die erfahrene Erzieherin Ende Januar in den Ruhestand.

Mehr als 35 Jahre lang arbeitete Diane Heim im Kindergarten des Kinderschutzbundes in Leer und davor sieben Jahre lang bei der Lebenshilfe. Die gebürtige Fränkin und Mutter zweier erwachsener Kinder hatte in Schweinfurt ihre Ausbildung und in Würzburg (beides Städte in Bayern) ihr Anerkennungsjahr gemacht. Danach folgte sie 1983 ihrem Mann Albrecht nach Leer, der an der Seefahrtschule in Leer studierte, um sein Patent als Kapitän auf Großer Fahrt zu machen.

Weil Diane Heim miterlebte, dass die Anforderungen in ihrem Beruf über die Jahrzehnte ständig stiegen, folgte sie ihrem Motto, auf dem Laufenden zu bleiben und sich weiter aus- und fortzubilden. Sie machte eine Zusatzausbildung zur Fachkraft für Sprache im Elementarbereich sowie Fortbildungen im musischen Bereich, in Mathe, Sprache und über die neurologischen Entwicklungsstörungen ADHS und Autismus.

Den guten Ruf des Kinderschutzbundes mitgeprägt

„Mit Diane Heim geht eine Frau in den Ruhestand, die für die ausgezeichnete, vielfältige und oft komplexe pädagogische Arbeit beim Kinderschutzbund mitverantwortlich ist und damit seinen guten Ruf mitgeprägt hat. Sie wird uns allen fehlen“, sagt Richard Heeren, Vorsitzender des Kinderschutzbundes.

Ganz geht die 66-Jährige dem Kinderschutzbund aber nicht verloren. Sie macht seit rund 30 Jahren ehrenamtlich im Arbeitskreis für den jährlichen Weihnachtsbasar mit. Dort will sie sich auch weiterhin engagieren.

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