Fußball-Bundesliga Werder: Fritz vermeidet klares Bekenntnis zu Trainer Steffen

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Von dpa
| 31.01.2026 18:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Sitzt Horst Steffen auch beim nächsten Spiel noch auf der Werder-Bank? Foto: Carmen Jaspersen
Sitzt Horst Steffen auch beim nächsten Spiel noch auf der Werder-Bank? Foto: Carmen Jaspersen
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Seit zehn Bundesliga-Spielen hat Werder Bremen nicht mehr gewonnen. Die Kritik ist groß. Der Sportchef steht in der Kritik. Und auch der Trainer ist angeschlagen.

Trainer Horst Steffen von Werder Bremen droht nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach das Aus. Anders als in den Vorwochen gab Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz kein Bekenntnis mehr zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem 56-Jährigen ab. 

„Wir werden das jetzt sacken lassen in Ruhe. Dann setzen wir uns zusammen und analysieren das. Es ist wichtig, dass wir das erst mal für uns einordnen“, sagte Fritz. „Wir haben zehn Spiele nicht gewonnen. Es ist klar, dass wir uns hinsetzen und das besprechen müssen.“ 

Der Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga sei nach dem 0:1 zwar nicht auseinandergebrochen. „Ich habe auch die Geschlossenheit gesehen bei der Mannschaft. Aber es ist nur ein Punkt. Damit machst du keine großen Sprünge“, sagte Fritz.

Trainer Steffen: Bin weiter bereit

Horst Steffen will nicht kampflos aufgeben. „Ich fühle mich gut hier und freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass die noch lange geht. Ich gehe davon aus, dass ich weiter Trainer bin und bleibe“, sagte Steffen in der ARD.

Er habe weiter ein Vertrauensverhältnis zu den Spielern. „Der Glaube ist groß. Ob ich weitermachen darf, hängt nicht von mir ab“, sagte Steffen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Zuvor hatten Anhänger des viermaligen deutschen Meisters eine Internet-Petition mit dem Ziel gestartet, Sport-Geschäftsführer Fritz zu stürzen. „Ich denke, es ist normal. Dass die Kritik größer wird, gehört dazu“, hatte Fritz vor der Partie bei DAZN gesagt.

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