Feuerwehreinsatz Holzschuppen brennt in Norden vollständig ab

| 03.02.2026 14:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Feuerwehr war bei einem Schuppenbrand in Norden im Einsatz. Foto: Feuerwehr Norden/Thomas Weege
Die Feuerwehr war bei einem Schuppenbrand in Norden im Einsatz. Foto: Feuerwehr Norden/Thomas Weege
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Bei einem Brand in Norden drohten Flammen auf ein Einfamilienhaus überzugreifen. In der Kälte fror Löschwasser, auch ein Hydrant war zunächst blockiert.

Norden - Im Norder Stadtzentrum ist es am Dienstag. 3.Februar 2026, zu einem voll ausgedehnten Schuppenbrand gekommen. Laut der Freiwilligen Feuerwehr Norden ging der Notruf gegen 9 Uhr ein. Beim Eintreffen in der Straße Bleicherslohne stand der rund drei mal drei Meter große Holzschuppen bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf ein angrenzendes Einfamilienhaus überzugreifen. In einem Wintergarten, der an den Schuppen angrenzte, waren laut Feuerwehr aufgrund der Hitze schon die Scheiben geplatzt.

Der Atemschutztrupp brachte die Flammen schnell unter Kontrolle und löschte den Brand. Das Wohnhaus konnte so geschützt werden. Für die Einsatzkräfte bestand jedoch eine Gefahr aufgrund der eisigen Temperaturen: Das Löschwasser an der Einsatzstelle gefror bei Minus fünf Grad, was für Rutschgefahr sorgte.Die Feuerwehrleute streuten die Einsatzstelle daher mit Streusalz ab.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Norden stand der Holzschuppen bereits in Vollbrand. Foto: Feuerwehr Norden/Thomas Weege
Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Norden stand der Holzschuppen bereits in Vollbrand. Foto: Feuerwehr Norden/Thomas Weege

Auch ein eingefrorener Hydrant machte den Einsatzkräften Probleme. Eine hilfsbereite Nachbarin unterstützte daraufhin mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher, sodass der Hydrant genutzt werden konnte. Der Einsatz konnte nach etwa einer Stunde beendet werden. Vom Schuppen blieben nur verkohlte Reste über. An dem Wintergarten entstand erheblicher Schaden. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Für Rettungsdienst und Deutsches Rotes Kreuz blieb es bei ihrer Bereitstellung.

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