Tanztheater in Oberschule  Kunstschule Norden zeigt „Zurück nach Phantásien“

Rebecca Kresse
|
Von Rebecca Kresse
| 08.02.2026 08:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Eine Tanzgruppe der Norder Kunstschule bei den Proben zum Stück „Zurück nach Phantásien“. Vorne von links nach rechts: Nika Boidel - Atréju, Lina Habben - Steinbeißerin, Chiara Remmers - Luna, Pauline Brau - Kindliche Kaiserin, Hannah Küpper - Nichts, Bela Groeneveld - Arvid, Frieda Johanne Pieper - Xayíde und hinten von links nach rechts: Juliana Ebert - Windriesin und Charlotte Onkes - Windriesin. Foto: Andreas Bitterling
Eine Tanzgruppe der Norder Kunstschule bei den Proben zum Stück „Zurück nach Phantásien“. Vorne von links nach rechts: Nika Boidel - Atréju, Lina Habben - Steinbeißerin, Chiara Remmers - Luna, Pauline Brau - Kindliche Kaiserin, Hannah Küpper - Nichts, Bela Groeneveld - Arvid, Frieda Johanne Pieper - Xayíde und hinten von links nach rechts: Juliana Ebert - Windriesin und Charlotte Onkes - Windriesin. Foto: Andreas Bitterling
Artikel teilen:

Rund 80 Mitwirkende proben seit Monaten für die große Aufführung. Premiere ist am 13. Februar in der Oberschule Norden. Eine zweite Vorstellung folgt am 14. Februar. Der Vorverkauf hat begonnen.

Norden - Das Nichts ist wieder da und es bedroht die Wesen Phantásiens. Was können die Bewohner nur tun, um dem sicheren Ende ihrer Welt zu entgehen? Sie gehen auf die Erde, um nach Bastian zu suchen, denn der Junge hat die fantastische Welt bereits einmal gerettet. Warum nicht ein zweites Mal? – Mit dieser Geschichte geht in diesem Jahr die Kunstschule Norden auf die große Bühne.

„Zurück nach Phantásien“ heißt das neue Tanztheater der Kunstschule Norden. Vorlage für das Tanztheater ist der Roman von Michael Ende „Die unendliche Geschichte“. Natürlich erzählt das Stück nicht das Buch nach, sondern seine ganz eigene Geschichte. Trotzdem ist es ein wenig wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Denn es gibt den Glücksdrachen Fuchur, der immer zuversichtlich ist, oder die kindliche Kaiserin, die ihre Untertanen, ausgerüstet mit dem Auryn, losschickt, um die Welt Phantásiens zu retten. Und es gibt Atreju, der sich unerschrocken auf den Weg macht. Gemeinsam mit seinen Freunden kommen sie in der Menschenwelt an, die aber so gar nichts gemeinsam hat mit dem idyllischen Phantásien: Sie ist lieblos, hektisch und kalt. Zu allem Überfluss erkennt Bastian seine Freunde gar nicht wieder, was vielleicht auch daran liegt, dass er inzwischen erwachsen geworden ist und die wunderbare Welt völlig vergessen hat. Ratlos kommen die Wesen im Antiquariat Koriander wieder zusammen. Wer kann ihnen jetzt noch helfen?

Karten für das Tanztheater gibt es in der Kunstschule

Wie immer ist auch das diesjährige Programm eine Gemeinschaftsproduktion der Kunstschule Norden. Gezeigt wird das Stück im Theatersaal der Oberschule. Seit Monaten proben die gut 80 Mitwirkenden für die Aufführung: Es werden Tänze choreografiert, Texte geschrieben und auswendig gelernt. Die älteren Schüler der Tanz- und Theaterwerkstatt planen oder schneidern ihre Kostüme für den Auftritt, darüber hinaus entwickeln sie auch Tänze. Nach und nach werden die Stücke und Theaterszenen gemeinsam für die Bühne inszeniert. Die Kunstwerkstätten malen verschiedene Bühnenbilder, zeichnen Hintergründe oder fertigen Trickfilme an, die später auf einer Leinwand projiziert werden.

Inszeniert wird das Tanztheater von den beiden Tanzpädagoginnen der Kunstschule Katharina Ihnen und Cornelia Kruse. Für beide geht dabei ein langjähriger Wunsch in Erfüllung. Schon oft hatten sie die Idee, eine eigene Interpretation der „unendlichen Geschichte“ auf die Bühne zu bringen, sagte Katharina Ihnen. Nun endlich ist es so weit.

Wer wissen möchte, ob Phantásien vor dem Nichts gerettet werden kann, erfährt dies bei der Premiere des Tanztheaters am Freitag, 13. Februar, um 18 Uhr, sowie am Sonnabend, 14. Februar, um 16 Uhr im Saal der Oberschule Norden. Karten für die Vorstellungen gibt es in der Kunstschule Norden – täglich zwischen 10 und 17 Uhr.

Ähnliche Artikel