Aurich In Dialogform auf Verbrecherjagd

Günther Niet
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Von Günther Niet
| 10.02.2026 15:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Christine Becker-Schmidt (im Vordergrund) stellt die Mitwirkendenden bei ihrer Lesung in Aurich vor. Foto: Günter Niet
Christine Becker-Schmidt (im Vordergrund) stellt die Mitwirkendenden bei ihrer Lesung in Aurich vor. Foto: Günter Niet
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Die Autorin Christine Becker-Schmidt stellte in Aurich ihren Kriminalroman vor. Laiendarsteller aus Emden wirkten in Sprechrollen mit.

Aurich - Eine ungewöhnliche Form der Buchpräsentation wurde den Besuchern im Auricher Zwischenraum am vergangenen Freitag geboten. Die Emder Autorin Christine Becker-Schmidt stellte dort ihren Kriminalroman „Todsünde – Wenn der Wille für den Weg nicht reicht“ vor. Einzelne Passagen las sie selbst vor. Einige Kapitel in Dialogform trugen Laiendarsteller vor. Die Lesung wurde mit Musik und Geräuschen unterlegt.

Dafür hatte die ehemalige Geschäftsführerin der Ländlichen Akademie Krummhörn (LAK) Becker-Schmidt Darstellerinnen und Darsteller aus dem Theaterensemble des von ihr gegründeten Emder Kulturvereins Resonanzraum O ausgesucht. Sie sprachen die Dialoge der Romanfiguren, vom Mörder über Spurensucher bis hin zur Forensikerin. Diese Art der Inszenierung kam beim Publikum an. Es spendete allen Mitwirkenden viel Applaus.

Die Morde liegen lange zurück

Ausgangspunkt des vierten Krimis von Christine Becker-Schmidt ist die Knock in Emden. Dort werden vier Jugendliche erschossen und am Strand verscharrt aufgefunden. Dabei liegen die Morde viele Jahre zurück. Erst ein Sturm in der Neujahrsnacht 2025 bringt die Skelette ans Tageslicht und die Auflösung des Verbrechens ins Rollen.

Als langjährige Leiterin der LAK hat Christine Becker-Schmidt Kulturveranstaltungen organisiert und Theaterstücke inszeniert sowie als Musikerin und Schauspielerin auf der Bühne gestanden. Auch im Ruhestand ist sie vielfältig in Sachen Kultur engagiert.

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