Osnabrück Was Nicolas L. Fromm beim Osnabrücker Verkehrsverein verändern will – und was nicht
Dem Verkehrsverein Osnabrück Stadt und Land steht ein Umbruch bevor: Zum 1. März wird Nicolas L. Fromm das Amt des Vereinsvorsitzenden von Felix Osterheider übernehmen. Wo bei dem Verein Wandel und wo Konstanz zu erwarten ist, wurde bei der Osnabrücker Mahlzeit deutlich.
Das Jahr 2026 markiert in der bald 76-jährigen Geschichte des Verkehrsvereins Osnabrück Stadt und Land einen größeren Einschnitt: Zum 1. März wird Nicolas L. Fromm das Amt des Vorsitzenden von Felix Osterheider übernehmen. Im Sommer wird dann auch VVO-Geschäftsführer Rüdiger Kuhlmann ausscheiden.
Der Verein wird sich somit verjüngen – ohne dabei aber seine bewährte Substanz zu verlieren. Das zumindest kündigte Nicolas L. Fromm bei der Osnabrücker Mahlzeit am Freitagabend (6. Februar 2026) in der Osnabrückhalle an. „Eins kann ich euch versprechen, eines wird es ganz sicher nicht: Es wird nicht weniger herzlich und es wird nicht weniger Netzwerk“, machte Fromm vor den rund 1.250 Gästen im Europasaal deutlich.
Der scheidende Felix Osterheider, der das Amt gut elf Jahre innehatte, hatte Fromm zuvor auf die Bühne gebeten, um seinen Nachfolger offiziell vorzustellen. Er charakterisierte Fromm als „treuen Mahlzeitgänger“, der beim VVO positiv aufgefallen sei.
Der 39-jährige Fromm ist Geschäftsleiter Digital bei noz/mh:n Medien und Vorstandsvorsitzender der Fromm-Stiftung, dazu CEO bei der noz Digital. Ein Digitalexperte also, was auch beim VVO spürbar werden soll: Der Verein werde „jünger und digitaler, das merkt ihr alle. Nicht nur durch mich, sondern auch durch unser Team“. Fromm kündigte „weniger Zettelwirtschaft in Zukunft und ein bisschen mehr Vernetzung“ an.
Wenige Monate nach dem Wechsel an der Spitze wird der Verein zudem eine neue Geschäftsführerin bekommen: Auf Rüdiger Kuhlmann folgt dann Monika Koopmann, die tatsächlich bereits seit einigen Monaten Erfahrung in der Geschäftsstelle sammelt. Kuhlmann indes wird dem Verein auch nach dem Wechsel mit seiner Erfahrung noch bis zur Osnabrücker Mahlzeit 2027 zur Seite stehen. So soll ein reibungsloser Übergang gewährleistet werden.
Viel Wandel also, der dem Verein in den kommenden Monaten ins Haus steht. Zumindest die Osnabrücker Mahlzeit, ein Aushängeschild des Vereins, soll auch künftig bleiben, was sie ist: ein „Ort, wo viele Menschen zusammenkommen, die unsere Region wirklich voranbringen“, wie Fromm es am Freitag formulierte. Um dann noch ein weiteres Versprechen abzugeben: „Der Grünkohl bleibt analog.“