Münchner Sicherheitskonferenz US-Außenminister Rubio: „Fehler“ gemeinsam korrigieren

dpa
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Von dpa
| 14.02.2026 04:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Marco Rubio, US-Außenminister Foto: Kay Nietfeld/dpa
Marco Rubio, US-Außenminister Foto: Kay Nietfeld/dpa
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Entschärft sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz das angespannte Verhältnis zwischen Europa und den USA? Als ranghöchster US-Vertreter spricht der Außenminister.

US-Außenminister Marco Rubio hat den politischen Kurs von Donald Trump auf der Münchner Sicherheitskonferenz energisch verteidigt. Zugleich widersprach er Befürchtungen, die USA könnten sich weiter von Europa abwenden. „Wir nehmen unsere und Ihre Zukunft wichtig“, sagte er und sprach von einem Schicksal, das verflochten sei. Rubio sagte: „Wir wollen, dass Europa stark ist.“

Zum Auftakt seiner Rede würdigte er die Geschichte des transatlantischen Bündnisses seit der Nachkriegszeit. Es seien aber Fehler gemacht worden. Er sprach von einer Übertragung staatlicher Souveränität an internationale Organisationen, während Gegner aufrüsteten. Er kritisierte Beschränkungen durch die Klimapolitik, während Konkurrenten fossile Energien nutzten. 

Auch nannte er die Folgen einer unkontrollierten Migration. Die USA korrigierten diese Fehler nun. „Wir haben diese Fehler zusammen gemacht“, sagte Rubio. Die USA seien bereit, diese Fehler im Alleingang zu korrigieren, würden es aber bevorzugen, dies mit den Europäern zu machen. Er sagte: „Wir sind Teil einer Zivilisation, der westlichen Zivilisation.“

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